Theater

Mehr Geld für Mitarbeiter am Staatstheater Cottbus

Manja Schüle (SPD), Kulturministerin von Brandenburg, spricht während einer Sitzung im Landtag.

Manja Schüle (SPD), Kulturministerin von Brandenburg, spricht während einer Sitzung im Landtag.

Foto: dpa

Für die Mitarbeiter des Staatstheaters Cottbus gibt es mehr Geld. Darauf haben sich die Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder), unter deren Dach das Staatstheater sitzt, und die Künstler-Gewerkschaft geeinigt. Nach Angaben des Theaters soll es die letzte Verlängerung des Haustarifvertrages sein, ab 2021 sollen die Mitarbeiter nach Flächentarif bezahlt werden, wie es am Donnerstag hieß. "Es wäre schöner, wenn wir sofort die 100 Prozent-Angleichung erreicht hätten", sagte Interims-Intendant René Serge Mund. Aber die schrittweise Angleichung sei ein "akzeptabler Weg" in gegenseitigem Einverständnis gewesen, sagte er.

Die technischen Mitarbeiter und diejenigen aus der Verwaltung sollen in diesem Jahr, rückwirkend zum 1. Januar, 6,25 Prozent mehr Geld bekommen und erreichen damit nach Angaben des Kulturministeriums den Flächentarif. Nicht hingegen die Künstler des Theaters: Sie erhalten rückwirkend zum 1. Januar 3,25 Prozent mehr Gehalt und acht Urlaubstage zusätzlich. Erst ab 2021 gilt für sie die vollständige Angleichung an den Flächentarif. Kulturministerin Manja Schüle (SPD) sagte dazu: "Damit stabilisieren und stärken wir das Staatstheater Cottbus und schaffen dort gute und faire Arbeitsbedingungen."

Das Kultusministerium stellt für die Aufstockung nach eigenen Angaben 2,2 Millionen Euro aus dem Nachtragshaushalt 2020 bereit. Über das Finanzpapier muss allerdings noch der Landtag entscheiden.