Todesschuss aus Dienstwaffe

Polizist erschießt Frau: Slowik stellt sich hinter Beamten

Messerangriffe aus kurzer Distanz könnten innerhalb kürzester Zeit tödlich sein, sagte Polizeipräsidentin Barbare Slowik.

Polizeipräsidentin Barbara Slowik

Polizeipräsidentin Barbara Slowik

Foto: Christophe Gateau / dpa

Berlin. Polizeipräsidentin Barbara Slowik stellte sich am Montag hinter den Polizeibeamten, der am Freitag im Einsatz eine 33-Jährige erschoss. Ein Messerangriff aus kurzer Distanzs von fünf oder sechs Metern könne in kürzester Zeit tödlich enden, sagte sie am Montag im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses. Daher sei der Schusswaffengebrauch zur Eigensichererun „durchaus vorgesehen“.

Den Angehörigen der erschossenen Frau sprach Slowik ihr „tiefstes Mitgefühl“ aus. Sie bestätigte auch, dass die 33-Jährige psychische Probleme hatte. Sie war am Freitagmorgen in ihrer Wohnung an der Grünberger Straße in Friedrichshain von einem 28 Jahre alten Polizisten in die Brust geschossen worden und starb noch vor Ort. Vorher soll sie auf die Beamten mit einem Messer zugestürmt sein. Die Beamten erhalten laut Slowik nun psychosoziale Unterstützung.