Eishockey

Eisbären Berlin siegen in München mit 3:2

Ein Eishockey-Spiel.

Ein Eishockey-Spiel.

Foto: dpa

München. Die Eisbären Berlin haben das Spitzenspiel der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gewonnen. Beim Tabellenführer EHC Red Bull München siegten die Hauptstädter am Freitag mit 3:2 (1:1, 1:0, 0:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen und verteidigten damit ihren vierten Rang. Lukas Reichel verwandelte den entscheidenden Penalty, in der regulären Spielzeit hatten Marcel Noebels und Maxim Lapierre für die Berliner getroffen.

Vor 6142 Zuschauern im ausverkauften Olympia-Eisstadion gingen die Eisbären durch ein Powerplaytor von Noebels in Führung. Doch danach leisteten sie sich zu viele Strafzeiten und mussten den Ausgleichstreffer von Yasin Ehliz hinnehmen, als die Münchener in doppelter Überzahl spielten. Im zweiten Drittel vermieden die Hauptstädter unnötige Fouls, waren den Gastgebern mindestens ebenbürtig und kamen durch Lapierre zu ihrem zweiten Tor.

Weil Eisbären-Goalie Justin Pogge fünf Sekunden vor der zweiten Pause einen Penalty von Ehliz parierte, gingen die Gäste mit einem knappen Vorsprung in den Schlussabschnitt. Die Hausherren erhöhten nun den Druck und kamen nach einem fatalen Puckverlust der Berliner durch ein Unterzahltor von Frank Mauer zum Ausgleich. Die Verlängerung blieb torlos, im Penaltyschießen traf nur Reichel und sorgte so für den insgesamt verdienten Erfolg der Eisbären.