Prozesse

Diebstahl von Goldmünze: Plädoyer der Staatsanwaltschaft

Die 100 Kilogramm schwere Goldmünze "Big Maple Leaf" im Bode-Museum in Berlin.

Die 100 Kilogramm schwere Goldmünze "Big Maple Leaf" im Bode-Museum in Berlin.

Foto: dpa

Berlin. Nach rund einjährigem Strafprozess im Fall der spektakulär aus dem Berliner Bode-Museum gestohlenen Goldmünze wird heute das Plädoyer der Staatsanwaltschaft erwartet. Vier 21- bis 25-jährige Männer müssen sich vor dem Landgericht der Hauptstadt verantworten. Sie sollen in der Nacht zum 27. März 2017 die zwei Zentner schwere Münze "Big Maple Leaf" mit einem damaligen Goldwert von knapp 3,75 Millionen Euro gestohlen haben. Die Beute ist bis heute verschwunden.

Drei der deutschen Angeklagten gehören zu einer arabischstämmigen Berliner Großfamilie. Die beiden Brüder sowie ihr Cousin sollen über ein Fenster in das Museum eingestiegen sein. Das Trio soll dann eine Vitrine zertrümmert und das Goldstück mit Rollbrett und Schubkarre zu einem Auto geschafft haben. Ein 21-jähriger, mitangeklagter Wachmann soll die Örtlichkeiten ausgekundschaftet haben. Die Anklage lautet auf gemeinschaftlichen Diebstahl in einem besonders schweren Fall.