Eishockey

Eisbären-Profis Olver und Mik sind bereit für Ingolstadt

Berlins Trainer Serge Aubin gestikuliert am Rand des Spielfeldes.

Berlins Trainer Serge Aubin gestikuliert am Rand des Spielfeldes.

Foto: dpa

Berlin (dpa/bb) – Nach wochenlangen Verletzungssorgen können die Eisbären Berlin im Heimspiel gegen den ERC Ingolstadt wieder mit vier Angriffsreihen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) antreten. "Es sieht so aus, als ob wir ein komplettes Line-up haben werden. Das ist super, es ist ja eine Weile her", sagte Coach Serge Aubin nach dem Training am Donnerstag. "Jetzt haben wir eine gute Balance und können offensiv spielen."

Zwei zusätzliche Spieler stehen den Berlinern für die Partie am Freitagabend (19.30 Uhr/Magentasport) im Vergleich zum vergangenen Wochenende zur Verfügung: Mark Olver hat seine Verletzung auskuriert. Am Freitag wird der 32 alte Angreifer voraussichtlich als Center zwischen Lukas Reichel und Austin Ortega spielen.

Außerdem soll Junioren-Nationalspieler Eric Mik sein Saisondebüt in der DEL feiern. Nachdem er in der vergangenen Spielzeit bereits sechs Einsätze für die Eisbären absolviert hatte, spielte der 19 Jahre alte Verteidiger in der laufenden Saison bisher beim Kooperationspartner Lausitzer Füchse in der zweiten Liga. Nach einer überzeugenden U20-Weltmeisterschaft will Aubin ihm nun eine Chance geben. "Er wird als siebter Verteidiger beginnen. Wir sehen uns das an und werden dann Schritt für Schritt vorgehen", sagte der Trainer.

Die personelle Entspannung kommt zur rechten Zeit, schließlich geht es für die Berliner darum, ihren vierten Tabellenplatz gegen die nur einen Punkt schlechteren Oberbayern zu verteidigen. "Man sieht deutlich, dass die Intensität wächst", sagte Aubin angesichts der steigenden Spannung vor dem letzten Hauptrundenviertel. "Für jede Mannschaft geht es jetzt um etwas."