Veranstaltung

So feiert die Sparkasse ins neue Jahr

Johannes Evers, Chef des Kreditinstituts, betont vor 400 Gästen die Bedeutung des Handwerks für die Entwicklung Berlins.

Handwerkskammer-Präsidentin Carola Zarth und Sparkassen-Chef Johannes Evers auf dem Empfang.

Handwerkskammer-Präsidentin Carola Zarth und Sparkassen-Chef Johannes Evers auf dem Empfang.

Foto: Sergej Glanze / FUNKE Foto Services

Sparkassen-Chef Johannes Evers hat am Dienstagabend auf dem Neujahrsempfang des Geldinstituts im Alexanderhaus in Mitte die Bedeutung des Handwerks für die weitere Entwicklung Berlins betont. „Die Handwerksbetriebe unserer Stadt sind ein Wachstumsfaktor. Das Berliner Handwerk ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: 200.000 Beschäftigte, 10.000 Auszubildende, rund 30.000 Betriebe“, sagte Evers vor rund 400 Gästen. Ohne Handwerker stehe die Stadt still, so der Banker. Die Sparkasse selbst gilt als größter Finanzierer von kleinen und mittleren Betrieben in der Hauptstadt.

Mit Blick auf die Wirtschaft in Berlin sagte Evers, die Rahmendaten böten Anlass zu vorsichtiger Zuversicht. „Berlin dürfte mit rund zwei Prozent Wirtschaftswachstum auch in 2020 zum wiederholten Mal stärker wachsen als Deutschland insgesamt.“ Nach der Absage von Google habe Berlin Siemens für Großinvestitionen gewonnen, Amazon expandiere, und Tesla wolle seine Gigafabrik am Stadtrand bauen, so Evers.

Bei dem Empfang begrüßte Evers unter anderem Handwerkskammer-Präsidentin Carola Zarth, VBKI-Hauptgeschäftsführer Udo Marin, IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Eder, den Präsidenten des Abgeordnetenhauses Ralf Wieland (SPD) sowie Berlins Ehrenbürgerin Margot Friedländer. Auch Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) feierte mit.

Den vom Senat beschlossenen Mietendeckel kritisierte Evers. „Wer eine wachsende Stadt will, der muss auch Platz für die Menschen schaffen, die das Wachstum schaffen.“ Der Mietendeckel hingegen sei eine Wachstumsbremse. Das Plädoyer der Sparkasse sei bauen, bauen, bauen, so Evers.