Arbeitsmarkt

Tesla und BER fordern auch die Arbeitsagenturen

Bernd Becking spricht auf einer Versammlung.

Bernd Becking spricht auf einer Versammlung.

Foto: dpa

Berlin. Die Ansiedlung des US-Elektroautoherstellers Tesla im brandenburgischen Grünheide beschäftigt die Arbeitsvermittler schon jetzt. "Wir sind dabei abzugleichen, welche Profile werden benötigt, welche Qualifikationen brauchen Arbeitssuchende", sagte Bernd Becking, der Chef der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg am Montag. Die neuen Stellen bei Tesla seien eine Chance für Menschen in der Region, die ihre Arbeit verlieren.

Die Suche nach Fachkräften dürfte durch Teslas geplante "Gigafabrik", in der der Hersteller ab 2021 den Kompakt-SUV Model Y fertigen will, auch für andere Betriebe schwieriger werden. "Ich glaube, das wird eine Herausforderung für Unternehmen, die schlechter zahlen", sagte Becking.

Auch mit der Eröffnung des Hauptstadtflughafens BER Ende Oktober ist die Arbeitsagentur bereits beschäftigt: "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Firmen bei der Suche nach Arbeitskräften zu unterstützen, die Aufträge für den BER haben", sagte Becking. Für Juni sei für diesen Zweck eine Jobbörse in Schönefeld geplant. Es sei davon auszugehen, dass ein Teil der Mitarbeiter vom Flughafen Tegel nicht zum BER wechsele. "Auch denen, die in Tegel bleiben wollen, werden wir bei der Arbeitsplatzsuche helfen", sagte Becking.