Kreuzberg

Verfolgungsfahrt mit Polizei - Sechs Autos gerammt

Ein 25 Jahre alter Autofahrer wollte sich in Kreuzberg einer Polizeikontrolle entziehen. Während der Flucht rammte er sechs Autos.

In Kreuzberg versuchte ein Autofahrer, vor der Polizei zu flüchten.

In Kreuzberg versuchte ein Autofahrer, vor der Polizei zu flüchten.

Foto: Peise

In Kreuzberg hat ein Autofahrer Sonnabendabend gegen 23 Uhr versucht mit einem Mietwagen, vor der Polizei zu flüchten. Nach einer Verfolgungsfahrt konnte der 25-Jährige, der nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war, festgenommen werden.

Fahrer legt Rückwärtsgang ein und entkommt der Polizei

Zuvor wollten die Beamten den Fahrer des hoch motorisierten BMW M3 an der Oranienstraße kontrollieren. Die Beamten fuhren vor den BMW und forderten den Fahrer zum Anhalten auf. Zunächst hielt der Fahrer auch an - doch als ein Polizist zur Beifahrertür ging, versuchte der Fahrer links am Funkwagen vorbeizufahren. Dies konnte verhindert werden, da der Polizist, der im Einsatzwagen geblieben war, nach links mit dem Wagen ausscherte. Der BMW-Fahrer legte den Rückwartsgang ein und fuhr weg. Der Polizist musste zur Seite gehen, um nicht erfasst zu werden.

Sechs Autos gerammt - 25-Jähriger versucht zu Fuß zu flüchten

Mit hoher Geschwindigkeit fuhr der Fahrer vorwärts auf die Luckauer Straße. In Höhe der Sebastianstraße fuhr der BMW dann rechts gegen zwei geparkte Mercedes und gegen einen geparkten Volvo. Im Anschluss fuhr der 25-Jährige nach links und touchierte einen Toyota und zwei geparkte BMW. Kurz hinter der Sebastianstraße kam dann der BMW stark beschädigt und quer auf der Straße zum Stehen. Der Fahrer flüchtete zu Fuß durch die Waldemarstraße zum Leuschnerdamm. Weitere Polizisten nahmen den Mann kurz darauf vorläufig fest.

BMW wird durchsucht - Drogen gefunden

Auf Anordnung einer Staatsanwältin wurde der BMW durchsucht. Es wurden ein Handy, Drogen, eine Waage und Verpackungsmaterial gefunden und beschlagnahmt. Der 25-Jährige wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht. Da der Verdacht bestand, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wurde ihm im Gewahrsam Blut abgenommen. Dort musste er sich auch einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 25-Jährige entlassen.

Die Ermittlungen wegen des verbotenen Kraftfahrzeugrennens, der Gefährdung des Straßenverkehrs, des Führens eines Autos ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss, der Verkehrsunfallflucht sowie wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln führt die Kriminalpolizei der Direktion 5. An dem Einsatz waren fünf Funkwagen und eine Zivilstreife beteiligt.