Taxi-Konkurrenz

BVG will Berlkönig vom Projekt zum Dauerangebot machen

Die schwarzen Kleinbusse könnten bald dauerhaft durch das gesamte Stadtgebiet fahren. Das letzte Wort hat aber der Senat.

Ein Berlkönig-Van fährt in Kreuzberg

Ein Berlkönig-Van fährt in Kreuzberg

Foto: Jens Kalaene / dpa

Berlin. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wollen ihren Taxi-Konkurrenten Berlkönig vom Projekt zum Dauerangebot machen. „Unser Ziel ist es, dass er ein reguläres BVG-Angebot wird“, sagte Vorstandschefin Sigrid Nikutta der „Berliner Zeitung“. „Als Teil der Daseinsvorsorge“ sollten die schwarzen Kleinbusse außerdem im gesamten Stadtgebiet fahren. Ob es dazu kommt, hat aber der Senat zu entscheiden.

Die Stadtregierung hatte im Februar entschieden, die BVG auch von 2020 bis 2035 mit dem Nahverkehr in der Hauptstadt zu betrauen. Nun gibt es nach Nikuttas Angaben Gespräche, ob der Berlkönig in den neuen Verkehrsvertrag aufgenommen wird. Der digitale Rufbus fährt seit September 2018, aktuell sind es 150 Fahrzeuge entweder mit Diesel-Antrieb oder Elektromotor. Einsatzgebiet ist die östliche Berliner Innenstadt.

Die BVG verhandelt mit der Verkehrsverwaltung auch darüber, noch in der Projektphase das Gebiet auszuweiten. Statt wie bislang nur in der östlichen Innenstadt soll der Berlkönig nach Vorstellung des Unternehmens im Westen bis zur Messe und im Osten bis zum Tierpark fahren dürfen. Nikutta wechselt im Januar zur Deutschen Bahn.