Wohnen

Wohnungsmarkt in Brandenburg weiter entspannt

"Wohnungsbörse" steht an einem schwarzen Brett.

"Wohnungsbörse" steht an einem schwarzen Brett.

Foto: dpa

Berlin. Die Wohnraumsituation in Brandenburg ist trotz des stetigen Zuzugs von Menschen aus Berlin vergleichsweise entspannt. Im vergangenen Jahr kamen Daten des Statistischen Landesamts zufolge 1057 Wohnungen auf 1000 Haushalte. Das waren elf Wohnungen mehr als noch 2015 und sogar 27 Wohnungen mehr als im Jahr 2011, wie die Statistiker am Mittwoch in Berlin mitteilten. "Es gab in Brandenburg einen kontinuierlich hohen Wohnungsbau", sagte Landesamt-Vorstand Jörg Fidorra. "Die Mieterhöhungen fielen moderat aus."

Durchschnittlich 6,44 Euro Kaltmiete mussten diejenigen pro Quadratmeter zahlen, die 2015 oder später nach Brandenburg zogen. Das waren zwar rund 60 Cent und damit knapp elf Prozent mehr als die Menschen zahlen mussten, die zwischen 2005 und 2014 kamen. Im Vergleich zu Berlin war die durchschnittliche Nettokaltmiete für diese Personengruppe aber um rund ein Drittel günstiger.

Wie für Regionen um Metropolen typisch, zogen im vergangenen Jahr deutlich mehr Menschen von Berlin nach Brandenburg als umgekehrt. Das Saldo lag den Statistikern zufolge bei mehr als 12 200 Personen. Insgesamt ist die Bevölkerung in Brandenburg in den vier Jahren bis einschließlich 2018 um mehr als 62 700 Menschen oder 2,6 Prozent gewachsen.