Volleyball

Berlin Volleys starten gegen Ljubljana in die Königsklasse

Berlins Trainer Cedric Enard steht am Spielfeldrand.

Berlins Trainer Cedric Enard steht am Spielfeldrand.

Foto: dpa

Berlin. Nach 13 Siegen in den bisherigen 13 Pflichtspielen der Saison wollen sich die Berlin Volleys nun auch in der Champions League behaupten. Am ersten Spieltag der Gruppenphase empfängt der deutsche Volleyball-Meister am Dienstag (19.30 Uhr) Sloweniens Titelträger ACH Volleys Ljubljana. "Wir haben in der vergangenen Saison alles gegeben, um überhaupt in der Champions League dabei zu sein. Jetzt wollen wir auch das Optimum herausholen", sagte Trainer Cedric Enard. "Die Heimspiele zu gewinnen, das wird das A und O sein", ergänzt Manager Kaweh Niroomand.

Zu der Vierergruppe mit den BR Volleys zählen als Favoriten die beiden russischen Clubs VK Kusbass Kemerowo und Fakel Nowij Urengoi. Bei solch hochkarätiger Konkurrenz hat Ljubljanas Trainer Matija Plesko die Rolle der eigenen Mannschaft bereits klar definiert: "Wir sind Außenseiter. Ich hoffe, die Gegner unterschätzen uns und wir können darauf reagieren."

Auch Niroomand hätte sich für seine Mannschaft eine günstigere Auslosung gewünscht. "Was Schwierigkeitsgrad, Aufwand und Reisekosten angeht, hätte es uns schlimmer nicht treffen können", sagte er. Aus den insgesamt fünf Vorrundengruppen erreichen nur die Erstplatzierten sowie die drei besten Zweiten das im K.o.-System ausgetragene Viertelfinale. Die Gruppenphase läuft mit Hin- und Rückspielen bis zum 19. Februar 2020.

Mit Ljubljana haben sich die BR Volleys letztmals in der Saison 2014/15 in der Königsklasse auseinandersetzen müssen. Gutes Omen: Die Berliner gewannen beide Spiele, zu Hause 3:1, in Slowenien sogar 3:0. Bei der Generalprobe für die Königsklasse bot der deutsche Meister am Samstag trotz seines 3:0-Sieges im Bundesligaspiel gegen die Bisons Bühl eine eher durchwachsene Leistung. "Wir werden uns steigern müssen", betonte Trainer Enard.