Demonstrationen

Leag fährt Kraftwerk Jänschwalde auf Minimum herunter

Polizeibeamte sichern ein Transportband für Braunkohle im Braunkohletagebau Jänschwalde der Lausitzer Energie Bergbau AG (LEAG).

Polizeibeamte sichern ein Transportband für Braunkohle im Braunkohletagebau Jänschwalde der Lausitzer Energie Bergbau AG (LEAG).

Foto: dpa

Cottbus. Das Energieunternehmen Leag hat das Kraftwerk Jänschwalde wegen der Blockaden von Kohle-Gegnern auf ein Minimum heruntergefahren. Hunderte Aktivisten hatten am Samstagmorgen die Gleise der Kohle-Bahn besetzt, über die das Kraftwerk mit Nachschub versorgt wird. Es gehe jetzt darum, mit der Kohle, die im Kraftwerk lagert, zu haushalten, sagte Leag-Sprecher Thoralf Schirmer. Davon hänge die Fernwärmeversorgung der Städte Cottbus und Peitz ab.

Nach Angaben der Leag waren Aktivisten des Bündnisses "Ende Gelände" in die Tagebaue Jänschwalde und Welzow-Süd eingedrungen. Im Leipziger Revier stürmten rund 1000 Protestierer auf das Gelände des Tagebaus Vereinigtes Schleenhain.

Die Klimaaktivisten machen sich für einen sofortigen Kohleausstieg stark. Ziel der Bundesregierung ist ein Kohleausstieg bis 2038.