Forschung

Eberswalde: Erstes Foschungsinstitut zu Biosphärenreservaten

Eberswalde. In Eberswalde forschen Wissenschaftler und Studenten künftig an Biosphärenreservaten - an dem international ersten Institut dafür. Das "Biosphere Reserves Institute" wurde am Freitag an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) eröffnet. In seiner Form sei das Institut weltweit einzigartig, sagte eine Sprecherin der Hochschule.

Biosphärenreservate dienen der Unesco zufolge als Modellregionen für einzigartige Kulturlandschaften, die durch den Menschen teils über Jahrhunderte geformt wurden. Im Vordergrund der Arbeit stehe eine nachhaltige Entwicklung basierend auf der Vereinbarkeit von menschlichem Wirtschaften und Umweltschutz. In Deutschland gibt es 16 Unesco-Biosphärenreservate. In Brandenburg sind es mit Schorfheide-Chorin, dem Spreewald und Teilen der Flusslandschaft Elbe drei.

Die deutschen Biosphärenreservate hätten international einen guten Ruf, allerdings sei auch hier noch Luft nach oben, hieß es vom geschäftsführenden Direktor des neuen Instituts, Uli Gräbener. Gefragt seien innovative Praktiken für die Landnutzung der Zukunft. Dabei sei Forschung unerlässlich, um nachhaltige Lösungen zu finden. Zur Eröffnung des Instituts kam auch Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel (Grüne).