Kirche

Neues Kloster für Neuzeller Mönche: Verhandlungen laufen

Zisterziensermönch Pater Simeon Wester steht vor dem Gebäude des verlassenen Forsthauses Treppeln.

Zisterziensermönch Pater Simeon Wester steht vor dem Gebäude des verlassenen Forsthauses Treppeln.

Foto: dpa

Neuzelle (dpa/bb) – Die nach Neuzelle zurückgekehrten Zisterzienser-Mönche wollen ein neues Kloster bauen. Dazu verhandeln sie mit der Stiftung Stift Neuzelle über den Verkauf eines 75 Hektar großen Waldstücks bei Treppeln (Oder-Spree). Der Stiftungsrat unter Vorsitz der früheren Brandenburger Kulturministerin Martina Münch (SPD) hatte den Verkaufsverhandlungen bereits zugestimmt.

Kommen diese zu einem erfolgreichen Abschluss, so müsse zunächst der Stiftungsrat den Verkauf genehmigen, ebenso wie das Finanzministerium und der entsprechende Ausschuss des Brandenburger Landtages, sagte Stiftungs-Geschäftsführer Norbert Kannowsky. Aufgrund der Regierungsbildung in Potsdam, die sich länger hingezogen hatte, sei das Ganze etwas ins Stocken geraten.

Das betreffende Anwesen wurde zu DDR-Zeiten vom Ministerium für Staatssicherheit genutzt, zuletzt waren auf dem Gelände zeitweise Flüchtlinge untergebracht. Mittlerweile stehen die Gebäude leer und verfallen.