Wegen Update

Bibliotheken werden für eine Woche geschlossen

Berlins öffentliche Bibliotheken schließen seit dem 17. November für eine Woche. Das sind die Alternativen.

Die Neuköllner Bibliotheken bleiben im November eine Woche lang geschlossen.

Die Neuköllner Bibliotheken bleiben im November eine Woche lang geschlossen.

Foto: Tom Weller / dpa

Berlin. Vom 17. bis 24. November bleiben die öffentlichen Bibliotheken in Berlin geschlossen. In der Woche wird der Online-Katalog nicht angeboten werden, allerdings sind die digitalen Angebote für Bibliotheksausweisinhaber zugänglich. Auch die Ausleihe und Rückgabe von Medien ist nicht möglich.

Schließung wegen gigantischen Datenumzugs

Grund für die Schließung im November ist ein „gigantischer Datenumzug“ aufgrund eines Software-Updates, so der Verbund öffentlicher Bibliotheken (VÖBB). Im Zuge dessen wird auch die Internetseite der Bibliotheken, www.voebb.de, modernisiert und bekommt eine neue Oberfläche.

Die Bibliotheksmitarbeiter haben in der Woche aber keineswegs frei. Sie sollen laut VÖBB die Zeit nutzen, für aufgeschobene Hintergrundarbeiten und interne Fortbildungen. Übrigens: Mahngebühren werden in der Novemberwoche nicht anfallen. Der VÖBB empfiehlt aber, ausgeliehene Bücher und Datenträger vor der Schließung zu verlängern oder zurückzubringen.

In Neukölln sind davon betroffen die Helene-Nathan-Bibliothek im Einkaufszentrum „Neukölln Arcaden” an der Karl-Marx-Straße, die Stadtteilbibliothek Britz Süd an der Gutschmidtstraße, die Stadtteilbibliothek im Gemeinschaftshaus am Bat-Yam-Platz in der Gropiusstadt sowie die Stadtteil- und Schulbibliothek Rudow in der Clay-Oberschule.

Einige Bibliotheken sind nicht von der Schließung betroffen

Nicht von der Schließwoche betroffen sind die Universitätsbibliotheken und die Staatsbibliothek zu Berlin, die nicht zum Verbund gehören. Auch der Online-Katalog der öffentlichen Bibliotheken ist während der Schließwoche nicht zugänglich und soll ab dem 25. November mit neuen Design und Funktionen erreichbar sein.