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Zwei Personen durch Pyrotechnik bei Berlin-Derby verletzt

Union und Hertha treffen erstmals in der Bundesliga aufeinander. Die Morgenpost berichtet live aus dem Stadion und aus Köpenick.

  • Der 1. FC Union hat das erste Berliner Bundesliga-Derby gegen Hertha BSC gewonnen. Der Aufsteiger setzte sich am Sonnabend mit 1:0 (0:0) durch. Sebastian Polter erzielte das entscheidende Tor per Foulelfmeter kurz vor Schluss.
  • Die Partie in dem mit 22.012 Zuschauern ausverkauften Stadion an der Alten Försterei war nach dem Abbrennen zahlreicher Pyro-Fackeln in beiden Fanblöcken und mehrerer abgefeuerter Leuchtraketen aus dem Hertha-Fanlager in der zweiten Halbzeit für mehrere Minuten unterbrochen.
  • Union verbesserte sich durch den Prestigesieg auf den 13. Platz. Nur einen Zähler davor bleibt Hertha Elfter.
  • Lesen Sie hier den Spielbericht: Feuriges Berlin-Derby - Polter schießt Union gegen Hertha zum Sieg
  • Alles Sportliche lesen Sie auch in unserem Immer-Hertha-Blog.

Union Berlin gegen Hertha BSC im Liveticker

23 Uhr: Durch das Abfeuern von Pyrotechnik aus dem Hertha-Block wurden zwei Menschen leicht verletzt. Das meldet die Berliner Polizei am späten Sonnabendabend. Bei den Verletzten handelt es sich demnach um einen Union-Fan und um einen Polizisten. Die Polizei teilt weiter mit, dass Strafermittlungsverfahren eingeleitet wurden - unter anderem wegen des Einsatzes von Pyrotechnik.

22.45 Uhr: Unser Kommentar zum Berlin-Derby: Ein Abend zum Vergessen für Hertha BSC

21.36 Uhr: Weniger schnell zur S-Bahn als zum nächsten Kiosk für Bier und Currywurst geht es für die meisten Union-Fans. Einige versacken noch vor Fankneipen, der Rest macht sich auf den Nachhauseweg. Bislang gibt es keine auffälligen Zwischenfälle.

21.15 Uhr: Bei der Abreise der Hertha-Fans ist es laut Berliner Polizei und Bundespolizei bislang zu keinerlei Vorkommnissen gekommen. Die Fans werden vom Stadion An der Alten Försterei zum S-Bahnhof Spindlersfeld begleitet. Per S-Bahn geht es dann in den Westen der Stadt. Einen ersten Halt gibt es am Bahnhof Baumschulenweg, wo mit dem Autos angereisten Hertha-Fans ihre Fahrzeuge geparkt haben.

20.52 Uhr: Bislang verläuft der Abzug der Union-Fans über die Hämmerlingstraße in Richtung Bahnhof Köpenick weitestgehend friedlich. Vereinzelt sind Fangesänge zu hören. Auch mehrere Gruppen schwarzgekleideter Fans ziehen über den Bahndamm in Richtung S-Bahnhof. Über ihren Köpfen kreist ein Polizeihubschrauber.

20.31 Uhr: Unschöne Szenen. Herthas Ultras schießen gezielt Raketen aufs Feld – und über die Bande Tribünendach in den Union-Block. Beschämend und gefährlich. Auf der anderen Seite platzt einigen vermummten Union-Ultras der Kragen, einzelne Chaoten versuchen, den Innenraum zu entern und Richtung Gäste-Block zu laufen. Torwart Gikiewicz geht höchstselbst dazwischen und macht eine energische Ansage, verhindert so eine Eskalation. Er wird mit Sprechchören gefeiert. Zurecht.

Abpfiff! Union siegt 1:0.

90. Min. +6: Das macht die Niederlage für Hertha nicht besser. Über dem Zaun vor dem Hertha-Block hängen nun brennende Fan-Utensilien aus dem Union-Lager. Erbärmlich.

90. Min. +2: Dritter Hertha-Wechsel: Davie Selke kommt für Maximilian Mittelstädt.

90. Min.: Es gibt zehn Minuten Nachspielzeit.

90. Min.: Joker Polter tritt an – und knallt das Ding mittig mit Schmackes ins Netz. Jarstein ist noch dran, kann den Ball aber nicht halten. Hertha: null. Union: eins.

Frenetischer Jubel beim Tor in der Union-Fankneipe in der Hämmerlingstrasse. "Wir sind Union", schallt es immer wieder. Auch aus anderen Kneipen im Bezirk hört man Union-Jubelgesänge.

87. Min.: Es gibt Elfmeter für den 1. FC Union nach Foul von Boyata an Gentner. Der Belgier hatte im letzten Moment versucht, den Abschluss des Unioners zu stören. Der Video-Assistent meldet sich. Die Entscheidung wird überprüft. Foulspiel ja oder nein? Schlussendlich schaut sich Aytekin die Szene am Spielfeldrand an. Und gibt Strafstoß.

82. Min.: Zweiter Hertha-Wechsel: Ibisevic geht, Kalou kommt. Altrocker für Altrocker.

73. Min.: Gelb gegen Boyata wegen Foulspiels. Im Hertha-Block – und nun auch im Union-Lager – werden unterdessen die nächsten vereinzelten Fackeln gezündet. Unverbesserlich.

70. Min.: Hertha hat sich etwas Luft verschafft. Soeben entwischt Lukebakio auf dem rechten Flügel Subotic, aber die Hereingabe des Belgiers verpasst Ibisevic. Dennoch: Souverän ist anders. Ganz anders.

65. Min.: Gelb gegen Unions Schlotterbeck. Er hatte einen Konter über Lukebakio unterbunden. Freistoß für Hertha – aus 20 Metern halbrechter Position. Eduard Löwen versucht’s mit rechts, zirkelt den Ball über die Mauer, aber auch am Tor vorbei.

64. Min.: Auf dem Rasen drückt Union, schnürt Hertha aktuell fast am eigenen Sechszehner ein. Auf den Rängen wird ebenfalls auf offensive gesetzt. Transparent auf der Waldseite: „Damals und heute, alles bleibt, wie es ist. Ultras ohne Ehre!!!“ Die akustische Antwort aus dem Gäste-Lager: „Scheiß Union!“

57 Min.: Jetzt meldet sich auch die Berliner Polizei zu Wort: "Zum Beginn der 2. Halbzeit legen wir uns beim Derby fest. Wenn das so weitergeht, verliert ganz klar Berlin."

55. Min.: Nach fünfminütiger Unterbrechung geht’s weiter.

51. Min.: Jetzt reicht’s Aytekin. Als eine weitere Fackel aus dem Hertha-Block kurz vor der Union-Bank aufschlägt, schickt der Referee die Teams in die Kabine.

Ein Video aus dem Stadion zeigt, wie eine Rakete auf das Spielfeld gefeuert wird.

46. Min.: Wiederanpfiff! Zu Beginn der zweiten Halbzeit kommt es zu einem massiven Einsatz von Pyrotechnik. Eine Leuchtrakete fliegt auf das Feld. Durch das Stadion An der Alten Försterei ziehen Rauchschwaden. Das Spiel ist unterbrochen.

Halbzeit! Puh, schwere Kost in der Försterei. Den hohen Erwartungen kann die Partie bislang nicht standhalten. Hertha wirkt ideenlos, unstrukturiert und zu passiv, Union, nun ja, bemüht. Die Zahlen zu Durchgang eins aus Hertha-Sicht: 2:6 Torschüsse, 44 Prozent Ballbesitz, 48 Prozent Zweikampfquote, 2:0 Ecken.

42. Min.: Glaubt es oder nicht: Die erste Ecke des Spiels. Für Hertha. Lukebakio von links – zum Ersten, zum Zweiten – zwei Nieten.

35. Min.: Hertha mit einer ersten guten Kombination. Nach drei, vier direkten Pässen landet der Ball auf dem rechten Flügel bei Lukebakio. Und was macht der Belgier draus? Er spielt einen Pass ins Nichts. Ausbaufähig.

30. Min.: Davon, dass Hertha hier wie ein Favorit auftritt, kann keine Rede sein (aber wann kann es das schon?). Die Gäste wirken mitunter kopflos, können bislang höchstens mit Einzelaktionen punkten. Die Statistik nach einer halben Stunde: 61 Prozent Ballbesitz für Union.

24. Min.: Nächstes Scharmützel unter den Fans, diesmal aus der Union-Kurve: „Wenn die eigenen Identität in der Krise steckt, sucht man sich ein Hassobjekt.“

20. Min.: Am meisten Unterhaltung gibt’s bislang auf den Rängen. Im Hertha-Lager wird durchgehend gesungen (und in dieser Sekunde auch wieder ein Bengalo gezündet), die Unioner präsentieren aktuell stolz ihre Fan-Schals. Stimmungsvoll.

19. Min.: Union mit einem Schuss aus Reihe zwei. Zu harmlos. Und Hertha? Kommt noch nicht recht in die Partie.

14. Min.: Erste Gelegenheit für Hertha: Flanke Dilrosun, Kopfball Lukebakio – mehr oder wenig direkt in die Arme von Union-Keeper Giekiewicz.

11. Min.: Die ersten zehn Minuten mit der erwartbaren Hektik und Nervosität. Die Intensität ist da, aber bislang geht es in der Försterei recht fahrig zu.

3. Min.: Aus dem Hertha-Block fliegt ein zweiter Leuchtkörper, diesmal Richtung Haupttribüne. Nicht ungefährlich. Auf dem Rasen fängt sich Hertha derweil fast das erste Gegentor.

18.30 Uhr: Anpfiff!

18.29 Uhr: Unmittelbar vor Anpfiff fliegt eine erste Leuchtrakete aus dem Hertha-Block – direkt unters Dach, und von dort in den Graben zwischen Block und Spielfeld. Wenn ich es richtig gesehen habe, ist keiner der dort stehenden Fotografen in Mitleidenschaft gezogen. Gott sei Dank.

Über der gesamten Gegengerade wurde ein Banner entrollt. Darauf zu lesen:

„Angekommen im Fußballolymp, nach einer schier endlosen Odyssee, schlägst du nun deine größte Schlacht. Deinem Gegner wird dies fortan bedeuten: Erst die Sünde, nun der Tod.“

Ganz schön martialisch.

Union gegen Hertha: Die Choreo kurz vor Anpfiff
Union gegen Hertha: Die Choreo kurz vor Anpfiff

18.28 Uhr: Nachdem Unoins Mannschaftsaufstellung verlesen wurde, schallt es „Scheiß Union!“ aus dem Gäste-Block. Auf der Waldseite wird derweil eine gewaltige Choreo hochgezogen.

18.25 Uhr: Zur Einstimmung läuft auf der Stadion-Leinwand noch mal die Wiederholung von Torsten Mattuschkas Derby-Siegtor 2011. Gefolgt von der Einblendung: „Berlin sieht Rot.“ Im Hertha-Block sieht man das freilich anders. Die untere Hälfte ist inzwischen komplett in Weiß gekleidet, die obere ganz ins Blau.

18.23 Uhr: Seitenhieb gegen die Union-Fans aus dem Hertha-Block. Auf einem Banner steht: „Würde eure Mannschaft so kämpfen wie ihr, dann wäre sie heute nicht hier.“ Nun ja.

18.20 Uhr: Draußen um das Stadion stehen einige, die bei dem ausverkauften Spiel keine Karte ergattern konnten. Sie suchen weiter krampfhaft Tickets.

18.17 Uhr: Der noch in der DDR geborene Diskuswurf-Olympiasieger Robert Harting steht vor dem Anpfiff im Stadion. Er trägt eine Mütze mit der Aufschrift "Berlin sieht rot!". Mit diesem Motto geht der Aufsteiger aus Berlin-Köpenick in das pikante Duell gegen den etablierten Erstligisten aus Charlottenburg.

17.53 Uhr: Die Mannschaften kommen zum Warmmachen auf den Rasen, erstmals wird es laut in der Alten Försterei. Beide Fanblöcke feiern ihr Team.

17.36 Uhr: Vor und in der Union-Fankneipe vor dem Stadion in der Hämmerlingstraße wird ordentlich vorgeglüht. Unmittelbar an den Eingängen sind kaum Polizeibeamte oder Sicherheitskräfte zu sehen.

17.28 Uhr: Herthas Startelf: Jarstein – Klünter, Stark, Boyata, Mittelstädt – Wolf, Grujic, Skjelbred, Dilrosun – Ibisevic, Lukebakio.

Unions Startelf: Gikiewicz – Trimmel, Friedrich, Schlotterbeck, Subotic, Lenz – Andrich, Gentner – Ingvartsen, Andersson, Bülter

17.24 Uhr: Innen- und Sportsenator Andreas Geisel (SPD) wird das Spiel im Stadion mitverfolgen. Seinem Sprecher zufolge sei er bereits auf dem Weg nach Köpenick.

17.13 Uhr: Hin und wieder verlaufen sich Hertha-Fans auf die Seite der Union-Anhänger an den Eingängen der Hämmerlingstraße. Doch statt Feindseligkeiten sind die meisten Union-Fans freundlich und erklären den Fans vom gegnerischen Team den Weg.

17.07 Uhr: Der Union-Mannschaftsbus erreicht das Stadion. Etwa fünf Minuten vorher ist bereits der Tross von Hertha in Köpenick eingetroffen. Und noch ein prominenter Gast ist vor Ort: Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik. Sie tippt auf ein 3:2, will sich aber nicht festlegen, für welche Mannschaft.

Hertha-Fans bei ihrer Ankunft am Stadion An der Alten Försterei
Hertha-Fans bei ihrer Ankunft am Stadion An der Alten Försterei

17.05 Uhr: Union-Fans haben sich den Einlasskontrollen am Stadion entzogen, meldet die Berliner Polizei. Sie seien unkontrolliert ins Stadion gelangt. Die Polizei schreibt: "Wir bitten trotz Derby-Rivalität alle Fans um Fairplay." An den Stadioneingängen selbst gibt es kaum Polizei. Kontrollen finden durch das Personal statt. Ein Alkoholverbot gibt es nicht, beobachtet unser Reporter.

16.56 Uhr: Der Hertha-Fanmarsch nähert sich dem Stadion, erste Bengalos fliegen, immer wieder ist ein lautes „Scheiß Union“, „Union verrecke“ und „Hier regiert der BSC“ zu hören. Die Polizei leitet den Hertha-Tross am Stadion vorbei zum Gäste-Eingang. Blaue Rauschwaden, aber alles friedlich.

16.53 Uhr: Der Union-Fanmarsch erreicht das Stadion an der Alten Försterei. Fans aller Altersschichten sind dabei und offen auf ein friedliches Spiel. Tatsächlich tippen viele Union-Fans auf ein Unentschieden. Einer sagte der Morgenpost: "Ich tippe auf ein 1:1. Zuhause gewinnen wir leider nicht so oft."

16.37 Uhr: Am S-Bahnhof Köpenick herrscht ausgelassene Stimmung, selbstverständlich regieren die rot-weißen Fahnen. Zahlreiche Fans sind dort noch verzweifelt auf der Suche nach Tickets für das Derby.

16.30 Uhr: Die Hertha-Fans, die mit Zügen am S-Bahnhof Wuhlheide angekommen sind, werden nun von Einsatzkräften der Berliner Polizei in Richtung Stadion begleitet, meldet die Berliner Polizei bei Twitter. Derweil hat sich auch die Mannschaft von Hertha BSC in den Bus gesetzt und macht sich auf den Weg nach Köpenick.

16.17 Uhr: Am S-Bahnhof Köpenick haben Fans Bengalos gezündet. Die Stimmung ist bei jenen Fans, die in schwarzer Kleidung statt Fan-Montur unterwegs sind, latent aggressiv. Selbst andere Fans, die ihr Handy zückten, zum Beispiel, um ein Foto zu machen, wurden aggressiv angegangen. Teilweise ertönen "Eisern Union"-Fangesänge. Union-Fans machen sich nun auf dem Weg zum Stadion An der Alten Försterei.

16.10 Uhr: Der Sonderzug für Hertha-Fans hat den Bahnhof Warschauer Straße verlassen.

16.07 Uhr: Die Kreuzung Am Bahndamm/Bahnhofstraße in Köpenick ist jetzt fast vollständig von Fans blockiert. Die Polizei leitet einzelne Fahrzeuge um.

15.57 Uhr: Die Warschauer Straße ist noch gesperrt, aber die Fans sind im Bahnhof verschwunden. Flaschensammler haben bereits sämtliche zurückgelassenen Bierflaschen von der Brücke geräumt. In den kommenden Minuten dürfte die Warschauer Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden. Aus dem Bahnhofsgebäude dringt immer wieder Qualm von abgebrannter Pyrotechnik, die von einzelnen Fans gezündet wird.

15.49 Uhr: Der Block der Hertha-Fans hat den Bahnhof Warschauer Straße erreicht. Vereinzelt werden im Bahnhof Böller gezündet.

15.46 Uhr: Vor der Kneipe "Hauptmann von Köpenick" versammeln sich dunkel gekleidete Union-Anhänger. Die Polizei spricht von "aktiven Unionsanhängern" und beobachtet die Gruppe. Als Hertha-Fan soll man sich aber nicht nähern, hieß es.

15.34 Uhr: Die Hertha-Fans sind nun von der Revaler Straße in die Warschauer Straße abgebogen. Zwischendurch gab es etliche Zwischenstopps an den Spätis an der Revaler Straße, wo sich zahlreiche Fans mit Getränken eingedeckt haben.Die Warschauer Brücke ist für den Verkehr vollständig gesperrt, Auto-, Bus- und auch Tramverkehr sind komplett eingestellt.

Demos in Berlin beim Derby Union vs Hertha BSC
Demos in Berlin beim Derby Union vs Hertha BSC

15.37 Uhr: Es ist unverkennbar: Am S-Bahnhof Köpenick dominiert Rot-Weiß. Die ersten Unionfans versammeln sich um das Bahnhofsgebäude und in den Nebenstraßen. Auch die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort und sichert die Zugänge zu den Gleisen.

15.24 Uhr: Der Block der Hertha-Fans, der sich am Boxhagener Platz in Friedrichshain versammelt hatte, hat sich in Bewegung gesetzt. Die Fans ziehen zum Bahnhof Warschauer Straße. Von dort wollen sie zum Stadion an der Alten Försterei fahren. Lautstark skandieren sie Parolen. Die Stimmung ist aber überwiegend friedlich. Einzelne Fans zerschmeißen leere Bierflaschen und zünden Böller. Am Boxhagener Platz hatte die Polizei einen mobilen Videowagen im Einsatz. Berliner Polizei und Bundespolizei werden unterstützt von Einsatzkräften aus Niedersachsen.

15.28 Uhr: Dieser Hertha-Fan ist sich sicher: "Die Nummer 1 der Stadt sind wir." Das dürften Union-Fans anders sehen.

15.00 Uhr: Derweil in Friedrichshain. Am Boxhagener Platz haben sich mehrere Hundert Hertha-Fans versammelt. Nun geht zu Fuß zum S-Bahnhof Warschauer Straße und dann weiter mit dem Zug in Richtung Köpenick.

14.38 Uhr: Für die Fußballfans hat die S-Bahn heute ihr Zugangebot ausgeweitet.

Vom Berlin-Derby und den Demonstrationen berichten Andreas Gandzior, Erik Baumgärtel, Michael Färber, Sebastian Geisler, Tobias Köberlein und Michael Bee.