Wissenschaft

Berlin Science Week: Den großen Fragen auf der Spur

Im Rahmen der Berlin Science Week dreht sich vom 1. bis 10. November alles um Wissenschaft und Gesellschaft.

Eine Wissenschaftlerin arbeitet in einem Labor.

Eine Wissenschaftlerin arbeitet in einem Labor.

Foto: Philipp Brandstädter / picture alliance/dpa

Künstliche Intelligenz und Klimawandel – Fragen, die die Welt bewegen: Im Rahmen der Berlin Science Week dreht sich vom 1. bis 10. November alles um Wissenschaft und Gesellschaft. Zum vierten Mal kommen mehr als 350 Forscher, Unternehmer und Nobelpreisträger in Berlin zusammen.

„Wir freuen uns sehr, dass in diesem Jahr so viele bekannte internationale Forschende und Institutionen dabei sind wie noch nie“, so Jürgen Mlynek, Koordinator der Berlin Science Week. Erwartet werden die Nobelpreisträger Alvin Roth (Wirtschaft), Wolfgang Ketterle (Physik) und Harald zur Hausen (Medizin), die ehemalige Harvard-Ökonomin Shoshana Zuboff sowie Vertreter der britischen Royal Society.

Berlin Science Week: 130 Veranstaltungen

Bei den mehr als 130 Veranstaltungen werden Themen diskutiert, die vom Klimawandel und Nachhaltigkeit über Fragen des Gesundheitswesens bis hin zum Potenzial künstlicher Intelligenz und Mobilität der dritten Dimension reichen. „Gesundheit geht uns alle an, aber inwieweit sind wir für unsere eigene Gesundheit verantwortlich? Und wer ist für Gesundheit und Wohlbefinden auf gesellschaftlicher Ebene verantwortlich – jetzt und für zukünftige Generationen?“ Das ist eine der Fragen, die in einem Dialog von Nobelpreisträgern, Politikern und Wissenschaftlern mit dem Publikum bearbeitet werden.

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) will das Interesse der Berliner für die Wissenschaftswoche wecken und bezeichnete sie als ein „wahres Festival der Wissenschaft, das sich Berlinerinnen und Berliner nicht entgehen lassen sollten“.

„Wissenschaft zum Anfassen“ soll die Berlin Science Week präsentieren. Manche Vorträge, Symposien und Slams sind öffentlich, in Diskussionsrunden werden die Themen Impfen, Tierversuche, Datenschutz und die Freiheit der Wissenschaft behandelt. Eine kreative Art der Auseinandersetzung bilden Workshops, interaktive Ausstellungen oder Science Slams, in denen Forschende aus dem Labor auf die Bühne treten und ihr Wissen in einer Art Wettstreit mit dem Publikum teilen.

Eine Neuheit ist der Campus im Museum für Naturkunde am 6. und 7. November. Dort werden auch Themen wie Cannabis in Medizin und Gesellschaft sowie Ernährung der Zukunft behandelt.

Mehr Infos unter berlinscienceweek.com