Best of Berlin

Festival of Lights: Die Höhepunkte in den Bezirken

Ab 11. Oktober werden beim „Festival of Lights“ und bei „Berlin leuchtet“ viele Gebäude spektakulär illuminiert - nicht nur im Zentrum.

Beschreibung anzeigen

Berlin. Bis zum 20. Oktober haben Millionen Nachtschwärmer stadtweit die Gelgenheit, sich am abendlichen Leuchten von "Berlin leuchtet" und dem "Festival of Lights" zu erfreuen - nicht nur im Zentrum der Hauptstadt. Diese zehn Orte sollten Sie besuchen.

Charlottenburg: Gedächtniskirche als historische Collage

An der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche kombiniert eine Projektion Motive der historischen Eingangshalle der alten, 1943 kriegszerstörten Kirche von 1895 mit den Glaswänden des Kirchenneubaus von 1961. Die Turmruine scheint sich dabei in perlendes Wasser aufzulösen. Damit wird auch zur aktuellen Ausstellung „Aqua Globalis“ in der Kapelle sowie zu verschiedenen Veranstaltungen rund ums Thema Wasser eingeladen.

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Breitscheidplatz, Charlottenburg, U2, 3, 9, S3, 5, 7, 9 Zoologischer Garten

Pankow: Alter Bahnhof wird zur Großbildprojektion

Tausende Menschen steigen täglich am 1880 eröffneten Bahnhof Pankow ein und aus oder wechseln von der U- in die S-Bahn und umgekehrt, besteigen den Bus oder die Straßenbahn. Beim „Festival of Lights“ werden 18 Bahnhöfe in Farblichter getaucht. Die Hälfte davon sind Illumination an einem einzigen Abend, so wie am Bahnhof Pankow. Nachtschwärmer erwartet dort eine Großbildprojektion.

Bahnhof Pankow, Florastr. 52, Pankow, Termin: www.festival-of-lights.de

Den kompletten Überblick über die Berlin Light Weeks finden Sie hier

Mitte: Der Bebelplatz wird von Street-Art-Künstlern inszeniert

Unter dem Motto „Free your Energy“ haben renommierte Street-Art-Künstler aus 14 Ländern ihre Interpretationen auf Leinwand gebracht. Die Arbeiten werden während des gesamten Festivals am Bebelplatz als Projektionen auf den Fassaden des Hotel de Rome und der Nachbargebäude zu bestaunen sein.

Bebelplatz, Hotel de Rome, Behrenstraße 37, Mitte, U6 Französische Straße

Moabit: Bei Drinks und Live-Musik am Spreebogen staunen

„Moabit leuchtet“ ist einer der Höhepunkte des diesjährigen Festivals. Am illuminierten Spreebogen können bei Live-Klaviermusik Drinks an der Open-Air-Bar genossen werden. Für Geschichtsinteressierte wird ein Kurzfilm über die „Straße der Erinnerung“ gezeigt und eine Führung über das Areal angeboten. Das temporäre Lichtspektakel findet an den Abenden des 11. und 12. Oktober (Freitag und Sonnabend) statt.

Spreebogen, Alt-Moabit 98, Moabit, U9 Turmstraße, Freitag, 11. und Sonnabend, 12.Oktober

Marzahn: Lasershows und spektakuläre Lichtinstallationen

In den „Gärten der Welt“ dauert das „Festival of Lights“ sogar eine Woche länger. Vom 11. bis 27. Oktober können jeden Abend etwa 30 spektakuläre Lichtinstallationen entdeckt werden: leuchtende Schiffe und Seerosen, flüsternde Weiden und strahlende Pinguine. Der Wasserspielplatz und der Märchenwald werden in Lichtkunst getaucht, Lasershows und Lichtinstallationen von Musik begleitet

Gärten der Welt, Blumberger Damm 44, Marzahn, 11.–27.10., 19.30–21.30 Uhr, Eintritt 15 Euro

Lichtenberg: Rathaus leuchtet

Unter dem Motto „Kiez im Licht“ werden in diesem Jahr über ein Dutzend Gebäude nur an einem Abend zur Kunst- und Licht-Projektionsfläche. Dazu gehört auch das Rathaus Lichtenberg. Am Freitag, 18. Oktober, leuchtet das in Backsteingotik errichtete und 1898 eingeweihte Gebäude durch eine kunstvolle Installation.

Rathaus Lichtenberg, Möllendorffstr. 6, Lichtenberg, U5, S8, 41, 42, 85 Frankfurter Allee, am 18.10.

Tiergarten: Hochhaus-Kulisse mit „Menschen Leipzig – Berlin“

Nicht nur ein Gebäude, sondern gleich ein ganzes illuminiertes Areal: das ist auf dem Potsdamer Platz mit seiner Hochhaus-Kulisse bereits Tradition. Im Zeichen von „30 Jahre Mauerfall“ sind dort zahlreiche Kunstwerke und Inszenierungen zu bestaunen. Einer der Höhepunkte ist die monumentale Lichtinstallation mit neun Metern Durchmesser „Menschen Leipzig – Berlin“.

Potsdamer Platz, Tiergarten, U2, S1, 2, 25, 26 Potsdamer Platz

Steglitz: Eine der weltweit größten Indoor-Projektionen

Für Einkaufszentren sind die Themen Licht und Beleuchtung Tagesgeschäft. Beim Festival wird die übliche Beleuchtung durch magische Farbwelten ergänzt. Dabei wird im „Das Schloss“ an der Schloßstraße das Thema „Berlin und der Mauerfall“ kunstvoll in Szene gesetzt – auf einer nach Angaben der Veranstalter „größten Indoor-Projektionen der Welt“.

Das Schloss, Schloßstraße 34, Steglitz, U9, S1 Rathaus Steglitz

Mitte: Bode-Museum als Leinwand für bekannte Kunstwerke

Die zur Spree gelegene Seite des Bode-Museums verwandelt sich ins „House of Arts“ mit Motiven bekannter Künstler. Street Art, Kunst von Prominenten wie Otto Waalkes und Festival-Motive der Jubiläumskollektion lassen das Museum strahlen. Das Eingangsportal verwandelt sich in eine Leinwand, das Innere des Museums wird mit einer Collage sichtbar.

Bode-Museum, Am Kupfergraben, Mitte

Charlottenburg: „Floraison“ macht Platz zum tanzenden Blumenmeer

1926 gestaltete der renommierte Berliner Gartenarchitekt Erwin Barth den Savignyplatz an der Charlottenburger Kantstraße in einen Garten- und Erholungsplatz um. Vor dem gleichnamigen Bahnhof erwartet die Besucher das Installationsprojekt „Floraison“ der französischen, weltweit agierenden Kreativgruppe Pitaya: Leuchtende Blumen schweben leicht und frei im Himmel und verwandeln den Durchgang bei jedem Windhauch in ein tanzendes Blumenmeer.

Savignyplatz, Charlottenburg, Kantstraße, S-Bahnhof Savignyplatz

Lesen Sie auch: Festival of Lights in Berlin: Das müssen Sie wissen