Integration

Mehr Azubis mit Migrationshintergrund in Berliner Behörden

Bürgeramt Friedrichshain-Kreuzberg

Bürgeramt Friedrichshain-Kreuzberg

Foto: Britta Pedersen / dpa

In Friedrichshain-Kreuzberg und Pankow hat schon fast jeder zweite neu eingestellte Azubi im Bezirksamt einen Migrationshintergrund.

Berlin. Mehr als jeder vierte neu eingestellte Auszubildende in Berliner Behörden und Landesbetrieben hatte 2018 einen Migrationshintergrund. Mit 28,1 Prozent sei dieser Wert leicht höher als im Jahr zuvor (27,2 Prozent), teilte die Berliner Integrationsbeauftragte Katarina Niewiedzial am Donnerstag mit.

„Wir brauchen eine Verwaltung, deren Personal das Spiegelbild der Gesellschaft ist. Das stärkt das Vertrauen in den Staat und bewirkt, dass sich alle Menschen mit ihm identifizieren können“, sagte Niewiedzial laut Mitteilung. Der Anteil sei jedoch noch nicht repräsentativ für die Berliner Bevölkerung, in der laut Mikrozensus 34 Prozent eine Migrationsgeschichte hätten.

Vorreiter sind den Angaben zufolge derzeit die Bezirksämter Friedrichshain-Kreuzberg, wo im Jahr 2018 48,1 Prozent der neueingestellten Auszubildenden einen Migrationshintergrund hatten (2017: 37 Prozent) und Pankow mit 40 Prozent (2017: 11,8 Prozent).

( BM/dpa )