Feste

Landesfest in Berlin: Dreyer wirbt für Zusammenhalt

Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, winkt auf dem Fest den Gästen zu.

Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, winkt auf dem Fest den Gästen zu.

Foto: dpa

Berlin. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat beim Sommerfest des Landes in Berlin die Bedeutung des gesellschaftlichen Zusammenhalts betont. Für ihre rot-gelb-grüne Landesregierung in Mainz sei von zentraler Bedeutung, Zusammenhalt zu gestalten - für Menschen verschiedener Herkunft oder auch verschiedenen Glaubens. Die Ampel-Regierung arbeite hart daran, "dass das auch weiter so funktioniert", sagte Dreyer am Donnerstagabend vor rund 2500 Gästen in der rheinland-pfälzischen Landesvertretung. Die heutige Zeit sei geprägt von vielen Umbrüchen, einige Menschen hätten Zukunftsängste. Umso wichtiger sei es, allen Menschen die bestmögliche Teilhabe zu ermöglichen, um diese Ängste zu nehmen.

Dreyer erinnerte daran, dass an der Stelle der Landesvertretung einst der Mauerstreifen gewesen sei. Umso schöner sei es, hier heutzutage ein fröhliches Fest feiern zu können. Mit Blick auf den Namen des Festes - "Heimat 19" - sagte sie: "Wir Rheinland-Pfälzer haben ein relativ entspanntes Verhältnis zur Heimat." Das alle zwei Jahre stattfindende Landesfest in Berlin trage diesen Namen schon deutlich länger, als der Begriff Heimat "missbraucht" werde.

Zu Gast auf dem Fest waren neben dem gesamten Landeskabinett und zahlreichen Abgeordneten des Mainzer Landtags Vertreter von Unternehmen, gesellschaftlichen Gruppen und aus der Bundespolitik - beispielsweise Justizministerin Christine Lambrecht, Arbeitsminister Hubertus Heil (beide SPD) sowie die aus Rheinland-Pfalz kommende Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU).