Parken in Berlin

Sensoren melden nun Dauerparker auf Supermarktplatz

An Berliner Supermärkten gibt es ein neues System, das die Parkdauer mit einem Sensor registriert. Es drohen Strafzettel.

Die Parkscheibe wird überflüssig: Die Parkdauer wird von „Safe Place“ mit einem Sensor gemessen.

Die Parkscheibe wird überflüssig: Die Parkdauer wird von „Safe Place“ mit einem Sensor gemessen.

Foto: Christin Klose / dpa-tmn

Berlin. Autofahrer in Berlin sollten an Supermärkten künftig noch genauer darauf achten, die erlaubte Parkzeit nicht zu überschreiten: Ein neues System des Unternehmens „Safe Place“ erfasst dort Fahrzeuge, die auf einem Stellplatz abgestellt werden, mit einem Bodensensor.

Sobald die Parkzeit überschritten wird, wird die Firma darüber informiert. Die entsendet einen Mitarbeiter, und es droht ein Knöllchen, auch bei wenigen Minuten Überschreitung. Zuerst hatte die „B.Z.“ darüber berichtet.

Das Unternehmen „Safe Place“ wirbt auf seiner Internetseite damit, dass das System kundenfreundlich sei. Denn wer einkaufen geht, muss dadurch nicht mehr an eine Parkscheibe denken und entsprechend nicht zahlen, falls diese einmal vergessen wird. Zudem sollen die Parkplätze mit großen Schildern ausgestattet werden, die auf das Park-System hinweisen.

System bereits auf 80 Parkplätzen in Berlin genutzt

Die Kosten, die bei einem Überschreiten der erlaubten Parkzeit drohen - das Unternehmen nennt sie „Vertragsstrafen“ - sollen in einem „angemessenen Verhältnis zu Bußgeldern auf öffentlichem Grund“ sein. In der Regel sind das 19,90 Euro. Laut „B.Z.“ wird das System in Berlin bereits auf 80 Parkplätzen genutzt, mit steigender Tendenz.

Safe Place wirbt damit, dass das System auch für Anwohnerparkplätze und Rettungswege geeignet sei.

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