Kriminalität

Mann im Kleinen Tiergarten niedergestochen

Bei einer Auseinandersetzung in Moabit ist ein Mann durch Messerstiche verletzt worden. Der 37-Jährige schwebt in Lebensgefahr.

Berlin. Blutige Auseinandersetzung im Kleinen Tiergarten in Berlin-Moabit: Am Mittwochabend gerieten dort mehrere Männer in Streit. Dabei wurde ein 37-Jähriger niedergestochen und lebensgefährlich verletzt. Der Schwerverletzte wurde von Sanitätern mit einer Stichwunde im Oberkörper in eine Klinik gebracht und notoperiert. Es bestehe aber weiterhin Lebensgefahr, hieß es.

Ein 20-Jähriger habe ihn in der Straße Alt-Moabit mit einem Messer angegriffen und verletzt, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. Demnach flüchtete der Angreifer zunächst in den Kleinen Tiergarten, wo er jedoch von Bekannten des Opfers bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden konnte.

Nach Morgenpost-Informationen konnten Polizisten am Tatort drei Tatverdächtige festnehmen. Die Kriminalpolizei sicherte am Ort Spuren. Die Hintergründe der Tat sowie das Motiv waren zunächst noch unklar.

Schüsse im Kleinen Tiergarten

Der Kleine Tiergarten ist ein bekannter Drogenumschlagplatz und Treffpunkt von Dealern und Süchtigen. Erst vor Kurzem geriet er ins Blickfeld der Berliner Polizei. Am 23. August war dort ein 40 Jahre alter Georgier erschossen worden. Ein Radfahrer gilt als tatverdächtig.

Gegen den 49 Jahre alten Russen wurde ein Haftbefehl erlassen. Die Berliner Polizei veröffentlichte Fahndungsfotos und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Möglicherweise soll es sich um einen Auftragsmord handeln.

Lesen Sie auch: Verdächtiger wollte zuerst mit russischer Botschaft sprechen