Freizeit in Berlin

Tag des offenen Denkmals 2019 - Das müssen Sie wissen

Am 7. und 8. September findet der Tag des offenen Denkmals in Berlin statt. Über 350 Bau-, Boden- und Gartendenkmäler geöffnet.

Der Mittelhof in Berlin öffnet zum Tag des offenen Denkmals.

Der Mittelhof in Berlin öffnet zum Tag des offenen Denkmals.

Foto: Landesdenkmalamt Berlin / Wolfgang Bittner

Am Wochenende können in Berlin wieder die Denkmäler der Stadt erkundet werden. Über 350 Bau-, Boden- und Gartendenkmäler öffnen beim 27. Tag des offenen Denkmals am 7. und 8. September. In Anlehnung an das Bauhaus-Jubiläum lautet das Motto in diesem Jahr: „Moderne. Modern. Berlin“.

Wann findet der Tag des offenen Denkmals statt?

Der Tag des offenen Denkmals findet am 7. und 8. September in Berlin und bundesweit statt.

Was kann besichtigt werden?

Mehr als 350 Denkmäler stehen in Berlin Interessierten offen. Das diesjährige Motto „Moderne. Modern. Berlin“ findet sich in der klassischen Moderne der 1920er Jahre wieder, etwa in den sechs Berliner Welterbesiedlungen. Beispiele der Ostmoderne werden rund um die Karl-Marx-Allee und den Alexanderplatz vorgestellt. Spannend auch die Gartenstadt Elisengrund in Köpenick, die gerade ihren 100. Geburtstag feiert.

Zum ersten Mal dabei ist ein sonst nicht zugängliches monumentales Wandgemälde aus der Kaiserzeit in Kreuzberg, die Backsteinbauten der ehemaligen Train-Kaserne in Spandau und das Umspannwerk Humboldt in Prenzlauer Berg. An den Gräbern von Opfern der Nazidiktatur auf dem Städtischen Friedhof Altglienicke ist am Sonnband um 10.30 und 15 Uhr ein Vortrag geplant.

Wo bekomme ich das vollständige Programm?

Programmhefte gibt es beim Landesdenkmalamt Berlin in der Klosterstraße 47 in Berlin-Mitte (U -Bahnhof Klosterstraße, Mo bis Fr 7 bis 19 Uhr). Am Sonnabend wird zudem von 10 bis 16 Uhr und am Sonntag von 10 bis 13 Uhr eine Hotline eingerichtet: 030 / 80 96 27 44.

Hier gibt es das Programmheft zum Download

Programmlisten zum Ausdrucken gibt es hier. Vorsicht: Bevor Sie den Druckbefehl für “alle Stadtteile” erteilen, berücksichtigen Sie, dass die Gesamtliste mehr als 80 Seiten umfasst!

Was kostet der Tag des offenen Denkmals?

Die Veranstaltungen sind überwiegend kostenfrei. Für Führungen ist teilweise eine Anmeldung notwendig.

Wer veranstaltet den Tag des offenen Denkmals?

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert den Tag des offenen Denkmals bundesweit. In Berlin ist das Landesdenkmalamt Berlin federführend tätig. Der Tag des offenen Denkmals ist die größte und beliebteste Veranstaltung zum Thema Denkmalpflege.

Um für den Denkmalschutz zu werben, begehen über 50 Länder Europas im August und September die European Heritage Days. In Berlin wie in ganz Deutschland findet diese Veranstaltung unter dem Titel „Tag des offenen Denkmals“ seit 1993 am zweiten Septemberwochenende statt.

Macht Brandenburg beim Tag des offenen Denkmals mit?

Auch in Brandenburg können am Tag des offenen Denkmals hunderte Denkmäler bestaunt werden. Rund 380 Bau-, Boden- und Gartendenkmäler öffnen hier am 8. September. Das Motto in diesem Jahr: „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“.

Besucht werden können unter anderem die Villa Francke in Potsdam, die von Peter Behrens modernisiert wurde, und das Bauhausdenkmal Bundesschule Bernau (Barnim). Darüber hinaus sind zum ersten Mal mit dabei die ehemalige Kochküche der Heilstätten in Beelitz (Potsdam-Mittelmark) und die Schleuse Kersdorf bei Briesen (Oder-Spree).

Eine interaktive Karte mit dem kompletten Programm in Brandenburg finden Sie hier