Extremismus

Autos von Immobilienfirmen und Hausverwaltung beschädigt

Unbekannte beschädigen in der Nacht auf Montag Autos unter anderem von Immobilienfirmen an verschiedenen Orten in Berlin. Was steckt dahinter?

Das Blaulicht an einem Einsatzwagen der Polizei.

Das Blaulicht an einem Einsatzwagen der Polizei.

Foto: dpa

Berlin. Mehrere Autos von Immobilienfirmen sowie einer Hausverwaltung sind in der Nacht zu Montag in Berlin beschädigt worden. Die Kriminalpolizei vermutet die Täter in linksextremistischen Kreisen, der für politische Taten zuständige Staatsschutz ermittelt.

In Neukölln hörte ein Bewohner der Steinbockstraße den Polizeiangaben zufolge gegen 2.00 Uhr ein lautes Knallen. Anschließend beobachtete er demnach zwei Menschen, die sich an zwei Autos einer Immobilienfirma zu schaffen machten. Die Täter konnten auf Fahrrädern fliehen. Polizisten stellten kurz darauf fest, dass Scheiben und Reifen der Autos zerstört waren.

Im Lichtenberger Stadtteil Fennpfuhl wurden laut Polizei an zwei geparkten Transportern einer Hausverwaltung ebenfalls Beschädigungen festgestellt. Die Fahrer der Wagen alarmierten gegen 6.00 Uhr die Polizei. Auch in Alt-Hohenschönhausen stellte ein Mitarbeiter eines Wohnungsunternehmens der Polizei zufolge am Morgen fest, dass bei seinem Transporter die Seitenscheiben eingeschlagen und die Frontscheibe beschädigt wurde. Auch in Friedrichshain, in Gesundbrunnen sowie im Stadtteil Prenzlauer Berg stellten Mitarbeiter einer Wohnungsbaugesellschaft gegen 6.30 Uhr an drei von ihnen genutzten Transportern Sachbeschädigungen fest.

In den vergangenen Monaten hatte es bereits ähnliche Taten gegeben. Im Juni wurde ein Berliner Büro des Immobilienkonzerns Deutsche Wohnen beschädigt. Nach Angaben eines Zeugen beschmierten zwei Menschen vier Autos der Firma mit roter Farbe und beschädigten Glasscheiben eines Büros.

Wegen des Wohnungsmangels und steigender Mieten werden auch immer wieder Immobilienfirmen kritisiert.