Demonstration

Motorradkorso rollt durch Berlin

1500 Motorräder fahren am Sonnabend durch ganz Berlin. Am Brandenburger Tor ist eine Kundgebung geplant.

Motorradfahrer nehmen in Berlin an einem Korso teil (Archivbild).

Motorradfahrer nehmen in Berlin an einem Korso teil (Archivbild).

Foto: Klaus-Dietmar Gabbert / picture alliance / dpa

Berlin. Seit dem Sonnabendvormittag sind etwa 1500 Motorräder durch Berlin gefahren. Den Korso hatte die Biker Union e. V. bei der Polizei angemeldet. Motto der Demonstration der Biker: „Gemeinsam fahren, gemeinsam für unsere Rechte kämpfen“.

Der Korso mit Motorradfahrern aus ganz Deutschland und auch aus dem benachbarten Ausland kam am Vormittag aus Jühnsdorf in Brandenburg über den Kirchhainer Damm nach Berlin. Von dort aus führte die Route kreuz und quer durch die Innenstadt, über die Straße des 17. Juni bis zum Pariser Platz in Mitte. Am Brandenburger Tor sollte um 14 Uhr eine Abschlusskundgebung stattfinden.

Interessenvertretung der Biker demonstriert in Berlin

Nach weiteren Stationen in Mitte war geplant, dass der Konvoi am Nachmittag nach Rudow fahren und über die Waltersdorfer Chaussee Berlin wieder Richtung Jühnsdorf verlässt.

Die Biker Union e.V. versteht sich als Interessenvertretung der Biker, Rocker und Motorradfahrer. Demonstriert wurde unter anderem gegen Streckensperrungen nur für Motorräder, die unangemessene Verschärfung der Rahmenbedingungen für Motorräder im Umweltbereich, die Diskriminierung von Bikern und Motorradfahrern zum Beispiel durch die Änderung des Vereinsrechts sowie Bitumen und andere tödliche Fallen im Straßenverkehr.

Verkehrsbeeinträchtigungen in der Stadt

Die Biker Union fordert das Vorbeifahren an stehenden und langsam fahrenden Kolonnen auf Autobahnen, die Berücksichtigung des Motorrads als umweltfreundliche Alternative im Individualverkehr und eine ausreichende Anzahl von Motorradparkplätzen in den Städten und Gemeinden.