Schriftschablonen

„Stop meat“: Vegane Guerilla-Aktion auf Berliner Ampeln

In einer Guerilla-Aktion haben offenbar Tierschützer mehrere Ampeln mit leuchtenden Sprüchen wie „Stop meat“ und „Go vegan“ beklebt.

"Stop meat" steht auf dem roten Licht einer Ampel an der Alten Schönhauser Straße Ecke Torstraße.

"Stop meat" steht auf dem roten Licht einer Ampel an der Alten Schönhauser Straße Ecke Torstraße.

Foto: Paul Zinken / dpa

Berlin. Tierschützer haben an mehreren Verkehrsampeln in Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg die roten und grünen Lichter mit Schriftschablonen beklebt. Die Ampeln zeigten leuchtende Sprüche an wie „Go vegan“ (grün) und „Stop meat“ (rot). „Wer das gemacht hat und wann, das wissen wir nicht“, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. Aufgefallen sei es am frühen Morgen.

Fast alle Schablonen konnten die Polizisten selber abnehmen. „Sie waren nicht klebrig und ließen sich rückstandslos entfernen“, so die Sprecherin. Daher werde auch nicht wegen Straftaten ermittelt. Sachbeschädigung liege nicht vor. „Eine Ampel war aber so hoch, dass wir die Feuerwehr zur Unterstützung holen mussten“.

Wie die Unbekannten an die Lichter gelangt sind, ist noch unklar. „Vielleicht sind sie den Mast hochgeklettert.“ Verkehrsbehinderungen oder Unfälle habe es wegen der manipulierten Ampellichter nicht gegeben. Wie viele Ampeln betroffen waren, konnten die Beamten nicht sagen. Am Freitagmorgen war auch eine Ampel am Kottbusser Tor noch mit Folien beklebt.