Strategie

Lärmaktionsplan: Berlin soll leiser werden

Der Senat entwickelt Strategien und Maßnahmen für eine ruhigere Stadt. Alle Berliner können mitmachen.

Durch den Lärmaktionsplan soll die Lärmbelastung in Berlin deutlich verringert werden.

Durch den Lärmaktionsplan soll die Lärmbelastung in Berlin deutlich verringert werden.

Foto: pa

Berlin. Quietschende Straßenbahnen, beschleunigende Autos, startende Flugzeuge: Berlin ist eine laute Stadt. Der Senat will mit dem Lärmaktionsplan etwas dagegen unternehmen. Die Bürger sind aufgerufen, daran mitzuwirken.

Was ist das Ziel des Lärmaktionsplans 2018-2023?

Er soll Strategien und Maßnahmen liefern, um die Lärmbelastung in Berlin zu verringern. Lärm ist nicht nur ein Störfaktor, sondern schadet auch der Gesundheit. So zeigen internationale Studien, dass insbesondere durch Verkehrslärm die Beanspruchung des Herz-Kreislaufsystems steigt. Damit erhöht sich das Risiko an Durchblutungsstörungen zu erkranken oder einen Herzinfarkt zu erleiden.

Wie wurden die Vorschläge gesammelt?

Bereits im Frühjahr 2018 konnten Bürger online Hinweise zu Lärmorten abgeben und Maßnahmen zur Lärmminderung vorschlagen. Rund 1300 beteiligten sich. Außerdem wurden die Bezirksverwaltungen, externe Experten und Vertreter von Initiativen, Institutionen und Interessensverbänden wie ADAC oder BUND befragt. Daraus und der Fortschreibung der vorherigen Lärmaktionspläne ist der aktuelle erste Entwurf entstanden.

Interaktive Karte: Lärmkarte Berlin - So laut ist es vor Ihrer Haustür

Was passiert mit den Hinweisen aus der Bürgerbeteiligung?

Die Senatsumweltverwaltung „wertet Ihre Anregungen aus und arbeitet die Ergebnisse – soweit sachgerecht, angemessen und umsetzbar – in den Entwurf ein“, heißt es auf der Internetseite des Projekts. Man werde die Hinweise aufarbeiten, gruppieren und zusammenfassen, heißt es auf Nachfrage. Gegebenenfalls werde der Entwurf dann erweitert. Der überarbeitete Plan wird dem Senat zum Beschluss vorgelegt.

In welchen Bereichen schlägt der Plan Maßnahmen vor?

Einen großen Einfluss auf die Lärmbelastung hat der Autoverkehr. Hier zielt der Plan auf Veränderungen im Bereich der Fahrbahnoberflächen, bei den zulässigen Höchstgeschwindigkeiten, bei der Verkehrsorganisation und bei der Lärmsanierung der Autobahnen. Reduziert werden soll zudem der von Zügen, S-,U- und Straßenbahnen verursachte Lärm. Auch beim Flugverkehr ist Lärmreduzierung geplant.

Was wird gegen Autolärm getan?

Die Senatsverwaltung will laut Entwurf „Fahrbahnerneuerungen in den Lärmbrennpunkten forcieren“. Zudem sollen lärmmindernde Straßenbeläge eingebaut werden. Außerdem wird ein neues Tempo-30-Nachtkonzept für das Berliner Hauptstraßennetz erarbeitet.

Gibt es noch weitere Lärmschutzpläne für den Flughafen Tegel?

Nein. Der Entwurf des Lärmaktionsplans erkennt zwar an, „dass TXL in Deutschland der Flughafen mit der höchsten Anzahl an Lärmbetroffenen ist“. Mehr als 25.000 Menschen seien sehr hohen Belastungen ausgesetzt. Die würden jedoch erst mit der Schließung des Flughafens entfallen. Denn mit einer Nachtflugbeschränkung, lärmabhängigen Landeentgelte und dem Bau einer Schallschutzwand sei der Rahmen der möglichen Maßnahmen zur Lärmminderung schon vollständig ausgeschöpft.

Wie viele Punkte aus vorherigen Plänen wurden schon umgesetzt?

Die Lärmaktionspläne 2008 und 2013-2018 enthielten insgesamt 139 konkrete Maßnahmen. 75 davon wurden laut Senatsumweltverwaltung schon vollständig, 15 teilweise umgesetzt. Acht geplante Schritte werden jedoch aufgrund veränderter Rahmenbedingungen nicht ausgeführt.

Wie kann ich mich beteiligen?

Der Entwurf liegt bis zum 16. August öffentlich aus. Die Unterlagen können entweder online abgerufen oder bei der Senatsumweltverwaltung (Am Köllnischen Park 3, Berlin-Mitte) eingesehen werden. Hinweise und Anregungen werden noch bis zum 30. August entgegen genommen. Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich selbst einzubringen, finden sich auf der Beteiligungsplattform des Landes Berlin im Internet unter www.mein.berlin.de.

Lärm in der Hauptstadt: Diese Vorschläge machen die Berliner

Bislang sind laut Senatsverwaltung seit Mitte Juli 210 Hinweise eingegangen. Wir haben beispielhaft 14 Vorschläge ausgesucht. Sie wurden zumeist nicht unter Klarnamen, sondern mit Synonym abgegeben. Die Texte wurden redaktionell bearbeitet.

„Bei dreispurigen Straßen eine als Radweg und Busspur verwenden. Beispiel: B 96a in Treptow. Von der Straße am Treptower Park bis Adlershof gibt es keine oder nur miserable Radwege, dafür aber toll instandgesetzte Straßen mit jeweils drei Fahrspuren in jede Richtung (stadteinwärts in Teilen als Parkspur). Jeweils eine Fahrspur (Parkspur) kann hier als Radweg eingerichtet werden oder als Busspur, die von Radfahrern genutzt werden darf. Auch bei den parallel zu dieser „Stadtautobahn“ verlaufende Straßen (Kiefholzstraße, Neue Krugallee) werden Kraftfahrzeuge insbesondere an einigen Kreuzungen bevorzugt. Hier sollten die zwei Fahrspuren für Autos (eine für Geradeaus-Fahrer und eine Linksabbieger, aber keine für Radfahrer) durch eine Fahrspur für Autos und einen richtigen Radweg ersetzt werden. Das kostet nur etwas Farbe und bringt eine deutliche Erleichterung für Radfahrer und damit weniger Lärm.“ LMBorck

„Durch die flächendeckende Einführung der Biotonne verdoppelt sich in Wohngegenden der Lärm durch die Müllentsorgung. Mülltonnenleerungen sollten erst ab acht Uhr durchgeführt werden und die Entsorgungstouren sollten so organisiert werden, dass Hausmüll und Biomüll am selben Tag geleert werden. Beispiel: dienstags durchgehend von 07:20 bis 07:50 Lärm durch die Hausmüllentsorgung, donnerstags durchgehend von 07:15 bis 07:45 Lärm durch die Biomüllentsorgung. Lärm in einem Zeitfenster regelmäßig von jeweils etwa einer halben Stunde, da das Haus zwischen zwei Straßen liegt und somit eine Dauerlärmbeschallung von beiden Seiten erfolgt.“ 12-Berlin

„Jedes Wochenende gibt es Rundflüge, jedes Wochenende ist man davon abgenervt. Das Motorgedröhn hängt wie Blei in der Luft. Schluss damit. Es macht außer Spaß keinen Sinn. Alle wissen, wie Fliegen geht, und ansehen kann man sich eine Stadt auch mittels eines Filmes. Es gibt auch akzeptable leisere Flugzeuge. Die wären aber in der Anschaffung teurer, womit der Flugpreis steigt und die paar Flugfirmen weniger Umsatz machen würden. Billiger Spaß geht immer zulasten Dritter! lehmputzaehr

„Ob Alte und Kranke (beide werden immer mehr!), kleine Kinder, Haustiere, freilebende Tiere, Feiertagsarbeiter, Schichtarbeiter, Polizisten, Feuerwehrleute, lärmempfindliche Menschen – eine Abschaffung der Silvesterknallerei würde vermutlich viele Fans finden. Ein generelles Verbot von Kauf, Verkauf, Besitz und Benutzung von Feuerwerkskörpern würde ganzjährig zu mehr Ruhe und Sicherheit führen. Nach Weihnachten wird eine Woche geballert. Feuerwerk zu Fußballspielen, Geburtstagen, Hochzeiten, Partys, Erntedankfesten – lieber ganz abschaffen. Darüber hinaus ist es eine Unsitte, den Dreck in der Landschaft zu verteilen. Luft und Klima werden davon auch nicht besser. Wir verzichten auf nichts Wichtiges, haben aber viele Vorteile. Von mir aus kann aus Tradition das Feuerwerk vom letzten Jahr im TV gesendet werden. Die Feuerwehren und die Notaufnahmen in den Krankenhäusern könnten über Silvester Betriebsferien machen! Die Vorstellung, dass betrunkene Menschenmassen in der verdichteten Stadt zwischen den Häusern mit Raketen und Böllern herumspielen, gefällt mir auch nicht. Wozu nach Terroristen suchen, wenn wir selbst die Terroristen sind?“ Jetzt

„Ausgehviertel bleiben unberücksichtigt: Obgleich bei der Erhebung „Lärmorte melden“ unter „Sonstiges“ etliche Hinweise von Anwohnern aus den bekannten Berliner Ausgehvierteln eingingen, bleiben sie für den Lärmaktionsplan unberücksichtigt. Das ist nicht akzeptabel! Acht der Top-51 Hinweise haben Nachtruhe, Party und Tourismus zum Thema. In der Stellungnahme wird standardmäßig auf die Bezirke verwiesen: ,Die zu erwartende Lärmbelästigung wird dabei durch eine Prüfung der Örtlichkeiten und durch eine genau definierte Prognoseberechnung ermittelt. Ist die zu erwartende Belastung der Anwohnenden zu hoch und liegen Beschwerden über die Geräusche der Freiluftgaststätte vor, kann eine Reduzierung der Plätze verlangt oder gegebenenfalls die Ausnahmezulassung verweigert werden. Die Versagung bedeutet, dass der Vorgarten in den Nachtstunden nicht betrieben werden darf.’ Es gibt jedoch keinen Bezirk, der dies praktiziert. Das Umweltamt Friedrichshain-Kreuzberg hat in der Simon-Dach-Straße in den vergangenen zehn Jahren wiederholt Lärmpegel deutlich über 60 Dezibel nach 22 Uhr gemessen. Laut Lärmaktionsplan demnach Dringlichkeitsstufe eins: ,Überschreitung dieser Werte sollen vorrangig und möglichst kurzfristig Maßnahmen zur Verringerung der Gesundheitsgefährdung ergriffen werden.’ Hier ist das Land gefordert auf die Bezirke einzuwirken, Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge zu ergreifen. Es ist nicht hinnehmbar, dass Unterschiede zwischen den Lärmquellen gemacht werden. Ob nun durch Verkehr oder verhaltensbedingten Lärm – Gesundheit und Schlaf werden in beiden Fällen durch die Lautstärke beeinträchtigt. Unfair ist diese Unterscheidung beispielsweise auch bei Überprüfung der Miethöhe nach der Spanneneinordnung. Während es für verkehrsreiche Straßen die Voreinstellung „Besonders lärmbelastete Lage“ in der Merkmalgruppe Wohnumfeld gibt, fehlt sie in Ausgehmeilen wie zum Beispiel der Simon-Dach-Straße. Hier muss nachgebessert werden. Dies kann durch mehr Personal zur Kontrolle von Auflagen realisiert werden sowie eine bessere finanzielle Ausstattung der Bezirke für Projekte und Anpassung des Bau- und Gewerberechts, um gastronomische Monostrukturen zu vermeiden.“ Karl Fisch

„Tempo 30 in allen Nebenstraßen: Mein Wohnort ist Prenzlauer Berg. Seit längerer Zeit ist festzustellen, dass Autos, die von der Greifswalder Straße in die Nebenstraßen (in meinem Fall die Käthe-Niederkirchner-Straße) einbiegen, dann das Tempo beschleunigen. Dies ist auch auf den Zuzug junger Neubewohner zurückzuführen. Nachts ist das eine starke Lärmbelästigung, verstärkt durch das Steinpflaster der Straße und führt zu Schlafstörungen. Das muss nicht sein. Am sinnvollsten und preiswertesten wäre eine Tempobegrenzung zumindest in den Abend- und Nachtstunden. Aber auch am Tage wäre es sinnvoll, da hier in der Nachbarschaft viele Kinder leben, für die das Überqueren der Straße infolge der parkenden Autos problematisch ist. Ich bitte um die Umsetzung.“ Margot Willebrand

„Lärmemissionen durch Baustellen: Sofern falsche Bauplanung beziehungsweise erhebliche Baumängel dazu führen, dass eine Baustelle (zum Beispiel für mehrere Reihenhäuser) erheblich länger besteht als ursprünglich geplant, und wenn beispielsweise fortlaufend erhebliche Erdarbeiten durchgeführt werden, weil die Kellerabdichtung nicht funktioniert (alle Kellerwände ausbaggern, Erde wieder verdichten, wieder ausbaggern und so weiter), sollten die angrenzenden Nachbarn (Eigentümer) einen Anspruch gegen den Bauunternehmer erhalten, auch wenn sie keinen Mietverlust haben, weil sie die Immobilie selbst bewohnen.“ 12-Berlin

„Fluglärm Tegel: Im Minutentakt donnern die Flieger über die Häuser. Gerade im Sommer ist es unerträglich. Offene Fenster, insbesondere Dachfenster, sind ein Ding der Unmöglichkeit. Ich bin gezwungen, meinen Schlafrhythmus nach dem Flugplan zu richten und selbst das kurze flugfreie Zeitfenster wird nicht eingehalten. Wie kann es sein, dass so viele Haushalte immer noch ohne jeglichen Schallschutz in der Einflugschneise leben müssen? Ich wohne in Staaken und es ist unerträglich. Es muss endlich was getan werden!“ BubuA4

„Mehr grüne, schöne, mit Bäumen und anderem mehr gestaltete und gepflegte Flaniermeilen, Boulevards, Fußgängerzonen in der Stadt würden sicher zur Lärmminderung, zur Verkehrsberuhigung und Entschleunigung beitragen. Sie wären somit ein wichtiger Bestandteil für die Gesundheit der Menschen und für die Umwelt. Claudia Seidel

„Echte U- und unterirdische S-Bahnen statt neuer Straßenbahnen bauen: Nichts quietscht so penetrant wie eine Straßenbahn in der Kurve. Deshalb: Stopp des Straßenbahnausbaus. Aus Lärmschutzgründen ist es zu hundert Prozent nachhaltiger, stattdessen neue unterirdische Linien der U- und S-Bahn zu bauen. Dies ist zudem nachhaltiger, da effizienter (viel schneller, viel mehr Passagiere, sehr viel weniger Außenlärm, sehr viel moderner, viel besserer Erschließung der Stadt – also weniger Pkw). FH01

„Straßen mit Kopfsteinpflaster sind extrem laut, wenn Fahrzeuge dort entlang fahren. Deshalb sollte es überall, flächendeckend und schnell durch Asphalt, möglichst Flüsterasphalt, ersetzt werden. Das hat zudem den Vorteil, dass automatisch das Fahrradfahren gefördert wird, da nun alle Straßen zügig befahrbar sind und auch kein Ausweichen auf Fußwege provoziert wird. Grobes Pflaster ist extrem schlecht für Fahrräder. Natürlich müsste die Verkehrsführung der Nebenstraßen gegebenenfalls beruhigt werden, um bei Asphaltierung neuen Durchgangsverkehr zu unterbinden. Für reaktionäre Romantiker kann wie hier und da üblich Kopfsteinpflaster weiterhin für Parkbuchten verwendet werden. Dort stören die Geräusche nicht und das Pflaster behindert dort den Fahrradverkehr nicht.“ FH01

„Grüne Welle: Ein dauerhaftes Problem und eine im Plan gar nicht erwähnte Lösungsmöglichkeit ist, dass die Ampelschaltung definitiv angepasst werden muss. Vor allem in den Abendstunden, wenn die Ampeln umgeschaltet werden, ist ein ruhiges Durchfahren auf längeren Straßen nicht mehr möglich. Dies verursacht ein ständiges Abbremsen und Anfahren und den Versuch von vielen, die nächste Ampel noch zu erreichen. Auch dies habe ich bei mehreren Behörden schon erwähnt, ohne Erfolg. Mir scheint sogar, dass dieses Problem schlimmer geworden ist in den vergangenen Jahren. Der Trugschluss, zu glauben, dass man dadurch die Geschwindigkeit insgesamt drosselt, ist definitiv nicht gegeben. Im Plan wird sogar davon gesprochen, dass sich der Mitbürger mit anpassen soll, indem er nicht mit dröhnendem Motor anfährt und so weiter. Eine grüne Welle ist und bleibt auf vielen Straßen eine absolut einfache Möglichkeit des laufenden ruhigen Verkehrs und wird gänzlich vernachlässigt. Mir ist es zudem völlig unklar, wie dieses Thema gar nicht erst erwähnt werden kann.“ 22Berliner

„Lärmschutz an Bahnstrecken: Auf den Bahnstrecken vergrößert sich der Lärmpegel extrem. In Wohngebieten, die direkt an den Schienen liegen, bedeutet dies erhöhte Gesundheitsgefährdungen für die Anwohner. Lärmschutzwände mit doppelter Dämpfung sind gefordert. Der Einsatz von Gütertransporten mit Dieselloks sollte verboten werden. Dazu sollte auch die Länge von Güterzügen gekürzt werden. Die Erschütterungen haben Auswirkungen auch im Innenbereich der Wohnungen. Wie bei Lastwagen plädieren wir für ein Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen. Nachgedacht werden sollte zusätzlich über die Auslastung des Nahverkehrs. Konkret ist zu beobachten, dass die S-Bahnlinie S3 nach 19 Uhr in der Woche und grundsätzlich am Wochenende überhaupt nicht ausgelastet ist. Es fahren sehr viele Züge so gut wie leer hin und her, besonders im Abschnitt Köpenick – Karlshorst.“ Jimmy

„Ich habe vor meiner Haustür eine Wiese. Nichts Spektakuläres. Im Sommer, speziell in der Ferienzeit, sitzen da Jugendliche und machen laut Musik. Man kann das Fenster bei der Lautstärke nicht mehr aufmachen. Mehrere Nachbarn haben sie darauf angesprochen, bei den wenigsten hat es etwas genützt. Jeden Tag kommt da eine neue Gruppe Jugendlicher an. Jugendliche und junge Erwachsene hören in S-Bahn und U-Bahn und an Haltestellen laut Musik ohne Kopfhörer. Quasi gleiche Situation, es nervt genauso und ansprechen hilft oft nicht. Viele machen auch ihre Kopfhörer so laut. Deshalb drei Wünsche: 1. Den Kindern und Jugendlichen Achtsamkeit und Rücksichtnahme beibringen, zum Beispiel in der Schule. Wer auf die Idee kommt, in der S-Bahn laut ohne Kopfhörer Musik zu hören ... da ist in der Erziehung eindeutig was schief gegangen. 2. Bestrafen. Leider sind Strafen oftmals das einzige, was hilft. Die müssen nicht mal hoch sein. Schon 30 Euro können einem Jugendlichen ordentlich wehtun. Nochmal ein paar Worte über Rücksicht erzählen. 3. Mit den Eltern in Kontakt treten und sie über das Fehlverhalten ihrer Kinder informieren und sie bitten, dass sie ihren Kindern mehr Rücksicht und Achtsamkeit beibringen sollen.“ spooky