Pferderennen

Großer Preis von Berlin als Hoppegarten-Höhepunkt

Hoppegarten. Der mit 155 000 Euro dotierte Große Preis von Berlin ist an diesem Sonntag das herausragende Ereignis der Rennsaison auf der Galopprennbahn in Hoppegarten. "Wir haben zwar ein kleines, aber bezüglich der Leistungen sehr hochwertiges Feld", sagte Rennbahn-Inhaber Gerhard Schöningh am Donnerstag. "Hinzu kommen mit Oliver Peslier und William Buick Jockeys von europäischen Format."

Schöningh verwies auf die große Attraktivität des Rennens der Europa-Gruppe I: "Drei Pferde kommen aus führenden Trainingsquartieren Europas und gehören Scheich Mohammed, Herrscher von Dubai, und seinem Sohn Hamdan sowie dem Herrscherhaus der al-Thanis aus Katar."

Beste Chancen auf die Siegprämie von 100 000 Euro besitzt der vierjährige, französische Hengst French King an, auf dem Topjockey Oliver Peslier sitzt. Aber auch der Engländer Old Persian, viermaliger Gruppe-I-Sieger, geritten von William Buick, ist ein Anwärter auf den Sieg.

Rund um das Berliner Topereignis gibt es am Samstag und Sonntag 14 weitere Rennen, darunter drei Listen-Prüfungen auf unterschiedlichen Distanzen. "Insgesamt erwarten wir Pferde aus sechs Ländern", sagte Schöningh und fügte hinzu: "Das größte Kontingent kommt aus Frankreich, ferner sind Gäste aus England, Österreich, Polen, Ungarn und Tschechien dabei. Das spricht für die im Ausland immer größer werdende Popularität unserer Rennbahn."