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Gefängnis in Tegel

Geflohener Vergewaltiger in Berlin gefasst

Die Berliner Polizei hat den seit Anfang Juli vermissten Vergewaltiger gefasst. Er war von einem Ausgang nicht zurückgekehrt.

Sicherheitsleuchten und Überwachungskameras vor einem Gebäude auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalt Tegel.

Foto: dpa

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Berlin. Der seit dem 8. Juli verschwundene Vergewaltiger ist gefasst. Das erfuhr die Berliner Morgenpost am späten Donnerstagabend aus Sicherheitskreisen. Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) bestätigte die Festnahme und dankte der Polizei für den Erfolg. Der Mann sollte noch in der Nacht in die JVA Tegel zurückgebracht werden. Die näheren Umstände der Festnahme waren zunächst unklar.

Der Mann war seit dem 8. Juli vermisst. Die Berliner Polizei hatte nach dem Mann gefahndet, der von einem Ausgang nicht zurückgekehrt war.

Nach Angaben der Justiz wurde er 2005 wegen Vergewaltigung zu zwölfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Seit 2017 gilt die Sicherungsverwahrung, die für Gefangene nach Ablauf ihrer Strafe angeordnet werden kann, wenn weiterhin Gefahr von ihnen ausgeht.

2015 war ihm im Rahmen der Vollzugslockerungen Ausgang gestattet worden. Der Mann hatte 2018 eine berufliche Weiterbildung begonnen, zu der er tagsüber das Gefängnis verließ. In den vergangenen Jahren kam er so auf insgesamt mehr als 900 Ausgänge aus dem Gefängnis.

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