Berliner Zoo

Panda Meng Meng feiert Geburtstag - Zoo wartet auf Nachwuchs

Happy Birthday, Meng Meng! Die Panda-Dame feiert Geburtstag mit einer Gemüse-Torte. Der Zoo wartet derweil weiter auf Nachwuchs.

Meng Meng beschnuppert die Gemüsetorte im Berliner Zoo.

Meng Meng beschnuppert die Gemüsetorte im Berliner Zoo.

Foto: Marc Scharping/Zoo Berlin / BM

Berlin.  Panda-Dame Meng Meng aus dem Berliner Zoo hat am Mittwoch ihren sechsten Geburtstag gefeiert - mit einer dreistöckigen Torte. Die Eistorte aus Roter Beete, Äpfeln und Süßkartoffeln wurde mit Kerzen aus Bambus und Karotten bestückt. Nachdem Meng Meng ihre Überraschung zunächst zögerlich beschnupperte, setzte sie kurze Zeit später ihre Pranken ein, um an die im Eis eingefrorenen Leckereien zu gelangen, wie der Zoo mitteilte.

„Es freut mich immer wieder zu erleben, mit welch außerordentlichem Engagement sich unsere Tierpfleger tagtäglich um ihre Schützlinge kümmern“, so Zoo-Direktor Andreas Knieriem. „Und wie man sieht, hat sich der Aufwand gelohnt – Meng Meng scheint es richtig gut zu schmecken.“

Ein Pseudodaumen für die Leibspeise Bambus

Pandas sind nicht nur für ihr spezielles Fortpflanzungsverhalten bekannt, sondern auch Spezialisten, was ihre Nahrung betrifft. Sie ernähren sich zwar fast ausschließlich von Bambus, verschmähen aber auch Karotten, Äpfel und Rote Beete nicht. Um seine Leibspeise Bambus zu greifen hat der Panda sogar eine Art sechsten Finger. Tatsächlich handelt es sich bei diesem ominösen Zusatz-Finger – in der Fachsprache auch Pseudodaumen genannt – um einen verlängerten Handwurzelknochen. Dieser ermöglicht dem Panda das elegante Greifen der Bambusstangen.

Auch Jiao Qing darf sich schon bald über eine Geburtstagstorte freuen, am kommende Montag, den 15. Juli, wird er neun Jahre alt.

Pandas im Berliner Zoo: Hoffnung auf Nachwuchs

Im Frühjahr gingen Jiao Qing und Meng Meng erstmals auf Tuchfühlung, zusätzlich wurde Meng Meng künstlich besamt. Ob dies tatsächlich zu einer Trächtigkeit geführt hat, lässt sich aktuell noch nicht feststellen. Regelmäßige Ultraschall-Untersuchungen könnten allerdings zeitnah darüber Auskunft geben, ob man sich im Berliner Zoo demnächst auf Panda-Nachwuchs freuen darf.