Freizeit

Trotz Todesfall: "Fusion"-Macher ziehen positive Bilanz

Festivalbesucher sind auf dem Gelände des Fusion-Festival 2019 unterwegs.

Festivalbesucher sind auf dem Gelände des Fusion-Festival 2019 unterwegs.

Foto: dpa

Lärz. Das alternative Kulturfestival "Fusion" soll es trotz des jüngsten Streits um Sicherheitsauflagen auch weiterhin geben. "Ans Aufhören denkt sicherlich zurzeit niemand", teilte der Pressesprecher des Veranstaltervereins Kulturkosmos, Linus Neumann, am Donnerstag in Lärz (Mecklenburgische Seenplatte) mit.

Bei der "Fusion" 2019, die in der letzten Juniwoche rund 70 000 Gäste aus dem In- und Ausland angezogen hat, habe es mit der Polizei "eine reibungslose, kooperative und vertrauensvolle Zusammenarbeit" gegeben. Grund dafür sei der Verzicht der Polizei auf anfangs geforderte "anlasslose Bestreifung" und das unauffällige Platzieren der mobilen Polizeiwache unweit des Geländes der "Fusion".

Eine ähnlich positive Bilanz ihrer Arbeit zog das Polizeipräsidium Neubrandenburg. Überschattet wurde das "Fusion"-Festival allerdings von einem Todesfall. Ein 28-Jähriger war am Sonntag tot in einem Zelt gefunden worden. Die Todesursache ist unklar. Hinweise auf eine Straftat gibt es laut Staatsanwaltschaft aber bisher nicht.