Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Rauch über Neukölln - Mülltonnen brannten

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Donnerstag, 27. Juni.

Auf dem Schulhof der Hermann-Sander-Grundschule am Mariendorfer Weg in Neukölln sind am Donnerstagabend neun Mülltonnen in Brand geraten.

Auf dem Schulhof der Hermann-Sander-Grundschule am Mariendorfer Weg in Neukölln sind am Donnerstagabend neun Mülltonnen in Brand geraten.

Foto: Morris Pudwell

+++ Rauch über Neukölln - Mülltonnen brannten +++

Auf dem Schulhof der Hermann-Sander-Grundschule am Mariendorfer Weg in Neukölln sind am Donnerstagabend neun Mülltonnen in Brand geraten. Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Brand löschen. Verletzt wurde niemand. Die Rauchsäule war am Abend kilometerweit sichtbar. Zunächst war die Feuerwehr von einem Dachstuhlbrand ausgegangen.

+++ Touristin bei Unfall mit E-Scooter schwer verletzt +++

Eine 26 Jahre alte Touristin ist am Donnerstagvormittag bei einem Unfall mit ihrem E-Scooter schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, prallte die E-Scooter-Fahrerin an der Kreuzung Tor-/Friedrichstraße in Mitte gegen die Seite einer Sattelzugmaschine eines 46-Jährigen. Die 26-Jährige stürzte und zog sich einen offenen Unterschenkelbruch zu. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

+++ Jugendliche am Bahnhof Westkreuz sexuell belästigt +++

Am späten Mittwochnachmittag haben Bundespolizisten einen Mann am Bahnhof Westkreuz vorläufig festgenommen, nachdem er eine junge Frau sexuell belästigt hatte. Ein 17 Jahre altes Mädchen wartete auf einer Bank auf die Bahn, als ein 47 Jahre alter Mann vorbeikam und sie Intimbereich berührte. Alarmierte Einsatzkräfte nahmen den 47-Jährigen vorläufig fest und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung gegen ihn ein.

+++ Mehrere Brände in Friedrichshain +++

Am frühen Donnerstagmorgen hat es in Friedrichshain gebrannt. Polizisten wurden gegen 4 Uhr in die Hausburg- Ecke Thaerstraße alarmiert, da dort ein Baucontainer in Flammen stand. Während der Anfahrt sahen die Polizisten einen weiteren brennenden Baucontainer an der Hausburg- Ecke Straßmannstraße sowie eine starke Brandentwicklung im nördlichen Teil der Hausburgstraße an einer dortigen Baustelle vor einem Mehrfamilienhaus. Die Flammen konnten von der Feuerwehr gelöscht werden und griffen nicht auf das Mehrfamilienhaus über. Personen wurden nicht verletzt. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

+++ Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl im Zug +++

Bundespolizisten haben am Mittwochmorgen einen mit Haftbefehl gesuchten Mann im Zug festgenommen. Gegen 9.20 Uhr kontrollierten die Beamten einen 33-jährigen Reisenden im Nachtzug von Wien nach Berlin. Die Überprüfung des Mannes ergab, dass die Staatsanwaltschaft Dresden im Mai dieses Jahres einen Haftbefehl gegen ihn erlassen hatte. Das Amtsgericht Dresden hatte ihn im Juni 2018 wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer Geldstrafe von 200 Euro oder 20 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt. Nach Zahlung der geforderten Geldstrafe konnte der Mann seine Reise fortsetzen.

+++ Pkw überschlägt sich in Zehlendorf +++

In Zehlendorf ist es am Donnerstagvormittag zu einem schweren Unfall gekommen. Ein Pkw überschlug sich an der Clayallee Ecke Saargemünder Straße, wie die Feuerwehr beim Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. Es wurden zwei Personen verletzt - eine davon schwer. Der Pkw wird durch Spezialkräfte vom Technischen Dienst der Feuerwehr aufgerichtet.

+++ Feuer in Heizungskeller +++

Am Mittwochabend gegen 19 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses in die Landecker Straße in Schmargendorf alarmiert. Die Einsatzkräfte löschten das Feuer. Ein 34-jähriger Mann wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Eine mögliche politische Motivation ist nicht ausgeschlossen.

+++ Zwei Radfahrer sterben nach Stürzen - Ursachen unklar +++

Zwei Radfahrer sind in Berlin nach Stürzen gestorben. Ein 62-Jähriger erlag seinen Verletzungen am Mittwoch, knapp eine Woche nach einem Unfall in Berlin-Zehlendorf. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der Mann war am 20. Juni abends mit einem E-Bike in der Argentinischen Allee unterwegs gewesen. Passanten fanden ihn dort bewusstlos auf dem Gehweg liegend, mit einer Platzwunde am Kopf. Sanitäter reanimierten den Mann und brachten ihn in ein Krankenhaus. Warum der Mann stürzte, konnte die Polizei bisher nicht aufklären.

Ebenso mit Fragezeichen verbunden ist der Tod eines 35 Jahre alten Fahrradfahrers am Mittwochmorgen in Berlin-Kaulsdorf. Der Mann kam nach Polizei-Angaben in einer Grünanlage zu Fall und starb noch vor Ort. Zur Ursache des Sturzes liefen die Ermittlungen, sagte eine Polizeisprecherin. Der Mann sei nach bisherigen Erkenntnissen gegen 8.00 Uhr morgens auf einem unbefestigten Weg in der Anlage am Kreppfuhlweg/Randweg unterwegs gewesen.

+++ Radfahrerin schwer verletzt +++

Eine Radfahrerin hat sich am Mittwoch in Pankow bei einem Verkehrsunfall schwere Kopfverletzungen zugezogen. Die 51 Jahre alte Radfahrerin war gegen 15.30 Uhr in Richtung Brixener Straße unterwegs. Eine 32 Jahre alte Autofahrerin soll plötzlich die Fahrertür geöffnet haben. Die Radfahrerin fuhr dagegen und stürzte. Die Autofahrerin machte eine andere Aussage. Sie behauptete, dass die Tür bereits offen gestanden habe und die Radfahrerin ihrer Meinung nach viel zu schnell unterwegs gewesen sei.

+++ Zwei Personen vor Matrix verletzt +++

In Friedrichshain ist es in der Nacht zu Donnerstag zu zwei Auseinandersetzungen gekommen, bei denen zwei Männer verletzt worden sind. Wie die Polizei mitteilte, sollen zwei 21 und 24 Jahre alte Männer gegen 1.30 Uhr am Warschauer Platz gegen das Taxi eines 26 Jahre alten Mannes uriniert haben - es kam zum Streit.

Dem Taxifahrer wurde vom 24 Jahre alten Mann mit einem unbekannten Gegenstand eine Schnittwunde am Hals zugefügt. Eine weitere Gruppe bestehend aus zehn bis zwölf Personen schlugen dann auf die 21 und 24 Jahre alten Männer ein. Der Ältere erlitt Schnittwunden am Bein und am Kopf. Bevor die Polizei eintraf, flüchtete die Gruppe.

Die Beamten konnten vor Ort den 21 Jahre alten Mann festnehmen. Der 24 Jahre alte Mann wurde in einem Hotel, das sich in der Nähe befand, festgenommen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Für eine Befragung wurde er anschließend zur Kriminalpolizei gebracht. Ihm wurde Blut abgenommen, weil der Verdacht bestand, dass unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte. Die Polizei sicherte Videoaufzeichnungen der nahe gelegenen Diskothek Matrix und eines Hotels. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.

+++ Elfjähriger überfällt Schreibwarengeschäft +++

Ein elfjähriger Junge hat in Pankow ein Schreibwarengeschäft überfallen und die Mitarbeiterin mit einer Schere bedroht. Zunächst ließ der Junge sich am Mittwochnachmittag von der 61-jährigen Angestellten des Geschäfts in der Breiten Straße mehrere Scheren zeigen, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. Dann soll er eine Schere genommen, die Frau damit bedroht und Geld gefordert haben. Nachdem die Angestellte die Polizei rufen wollte, drohte der Junge ihr Schläge an, trat hinter den Verkaufstresen und nahm sich eine Geldbörse.

Auf seiner Flucht verlor er allerdings seine Beute und wurde von der Polizei festgehalten. In seiner Umhängetasche entdeckten die Beamten außerdem ein Cuttermesser mit ausgefahrener Klinge. Er wurde nach den polizeilichen Maßnahmen seinen Eltern übergeben. Der Junge soll bereits der Polizei bekannt gewesen sein, hieß es. Die 61-Jährige blieb unverletzt.

+++ Kinderwagen brennen +++

In Hellersdorf hat es in der Nacht zu Donnerstag in einem Wohnhaus gebrannt. Die Feuerwehr rückte mit vier Staffeln in die Alte Hellersdorfer Straße an, um zwei in Flammen stehende Kinderwagen im fünften Obergeschoss zu löschen. Es wurden keine Personen verletzt.