Landtag

FDP peilt Wiedereinzug in den Brandenburger Landtag an

Hans-Peter Goetz, Spitzenkandidat der FDP in Brandenburg.

Hans-Peter Goetz, Spitzenkandidat der FDP in Brandenburg.

Foto: dpa

Potsdam. Nach ihrer großen Wahlschlappe im Jahr 2014 peilt die Brandenburger FDP für die Landtagswahl am 1. September den Wiedereinzug in das Parlament an. "Ich habe schon den Anspruch, mein Ergebnis von 2009 mit damals 7,2 Prozent noch zu toppen und wir haben auch den Anspruch, Regierungsverantwortung zu übernehmen", sagte Spitzenkandidat Hans-Peter Goetz am Freitag bei der Eröffnung der FDP-Wahlkampfzentrale in Potsdam. Inhaltliche Schnittmengen gebe es mit SPD, CDU und Grünen, sagte Goetz. Mit der AfD und der Linken sei dagegen keine Koalition vorstellbar.

Goetz hatte bereits von 2009 bis 2014 für die Liberalen im Landtag gesessen, nachdem er als Spitzenkandidat für die Liberalen das bis dahin beste Ergebnis von 7,2 Prozent geholt hatte. Bei der Wahl im Herbst 2014 hatte die Brandenburger FDP allerdings mit einem Ergebnis von 1,5 Prozent den Wiedereinzug in den Landtag deutlich verfehlt.

In ihrem Wahlprogramm setzen die Liberalen auf Verbesserungen bei Bildung, Gesundheitsversorgung und Breitbandausbau sowie auf eine bessere Ausstattung von Polizei, Verfassungsschutz und Justiz. "Wir sind für einen starken Staat, was die Innere Sicherheit angeht", betonte Goetz. "Wir brauchen eine schlagkräftige Polizei und Justiz."