Influencerin

Diana June erneuert im Interview Vorwürfe gegen Charité

Der Sohn von Diana June war zwei Tage nach der Geburt im Virchow-Klinikum der Charité gestorben. Nun gab sie ein Interview.

Die Influencerin Diana June hat ein halbes Jahr nach dem Tod ihres neugeborenen Sohnes im Fernsehen über den Vorfall gesprochen.

Die Influencerin Diana June hat ein halbes Jahr nach dem Tod ihres neugeborenen Sohnes im Fernsehen über den Vorfall gesprochen.

Foto: pa/instagram/di.anajune/Montage: BM

Berlin. Die Berliner Influencerin Diana June hat sich am vergangenen Wochenende erstmals im Fernsehen zum Tod ihres neugeborenen Sohnes geäußert. Dem Sender RTL erzählte sie im Interview, wie ihr zwei Tage alter Sohn Gregor Anfang Dezember in der Berliner Charité an einer Lungenentzündung und anschließender Blutvergiftung starb.

In dem Interview erneuerte die 26-Jährige die Vorwürfe gegen die Klinik. Als sie bemerkt habe, dass ihr Sohn stark schwitzte und dunkle Flecken bekommen habe, hätten die Ärzte abgewiegelt. "Es kamen Oberärzte, standen neben dem Bettchen: 'Übertreiben Sie nicht'. Am schlimmsten war, dass uns gefühlt niemand geglaubt hat.

In dieser Situation habe die Influencerin noch versucht, das Herz ihres Babys zu massieren. "Dann hab ich ihn genommen und an mich gedrückt. Ich habe die ganze Zeit geweint und geschrien."

Lesen Sie auch: Baby gestorben - Diana June erhebt schwere Vorwürfe

Diana June und David Meyer wollen bald heiraten

Ihr Verlobter David Meyer habe die Polizei gerufen. Beamte hätten das Baby in einem weißen Laken in der Lobby an den beiden vorbeigetragen. Meyer: "Ich habe Weihnachten allein mit meinem Sohn auf dem Friedhof gefeiert." Wenig später habe die Klinik dem Paar eine Rechnung geschickt. Diana June sagte dazu: "Man fühlt sich so ungerecht behandelt."

Trotz allem denkt das Paar nun an die gemeinsame Zukunft: Sie wollen in vier Wochen heiraten. Den Weg in die Öffentlichkeit hätten sie auch deshalb gewählt, um durch ihre Erfahrungen andere Kinder zu retten.

Die Charité hatte unmittelbar nach den schweren Vorwürfen der Influencerin mitgeteilt, dass keine Entbindung von der Schweigepflicht seitens der Eltern vorläge und sich das Klinikum aus diesem Grund nicht zum Tod des Babys äußern könne.