Sommerferien 2019

Ferien in Berlin – Wo der ADAC mit Stau rechnet

Am Donnerstag starten in Berlin und Brandenburg die großen Ferien. Der ADAC gibt Tipps, wie man den großen Stau vermeidet.

Ein Stau auf der Autobahn (Archivbild).

Ein Stau auf der Autobahn (Archivbild).

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Donnerstag, den 20. Juni ist es soweit: Berlin und Brandenburg starten in die Sommerferien 2019. Für viele Familien könnte der Start in die schönsten Wochen des Jahres allerdings gleich zu Beginn im Frust enden. Der ADAC erwartet erhöhtes Verkehrsaufkommen und damit könnte es auch zu Staus kommen. Was Urlauber wissen müssen:

An welchen Tagen rechnet der ADAC mit Stau?

Der Verkehrsclub rechnet bereits ab Mittwochnachmittag mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf allen Ausfallstraßen und Autobahnen in Berlin und Brandenburg. Eine zweite Reisewelle wird für den frühen Freitagnachmittag erwartet. Der ADAC Berlin-Brandenburg empfiehlt, an diesen Tagen entweder in den frühen Morgenstunden oder erst abends nach 19 Uhr loszufahren. Ein gutes Zeitfenster sei auch der Samstagnachmittag, um die Fahrt in die Sommerferien etwas stressfreier anzutreten.

Auf welchen Autobahnen muss man mit Stau rechnen?

Besonders belastet dürften die A11 (Berlin – Stettin), die A19 (Rostock) und die A24 (Berlin – Hamburg) sein, weil viele Familien Richtung Nord- und Ostsee aufbrechen. Gleiches gilt für die A9 (Berlin – Nürnberg) und die A13 (Berlin – Dresden) Richtung Süden. Die A10 ist als Berliner Ring dabei besonders belastet.

Starten noch weitere Bundesländer in die Ferien?

Das nicht, aber der Donnerstag ist in mehreren Bundesländern wie Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Thüringen und im Saarland ein Feiertag (Fronleichnam). Aus diesem Grund geht der ADAC davon aus, dass viele Autofahrer in diesen Bundesländern am Mittwochnachmittag in ein verlängertes Wochenende starten werden. Es dürfte also auf allen Fernstraßen im Bundesgebiet zumindest regen Verkehr geben.

Gibt es Baustellen auf den Autobahnen?

Ja, der ADAC weist auf folgende Baustellen hin, die zur Staufalle werden könnten:

A10 (nördlicher Berliner Ring und A24: Großbaustelle zwischen dem Autobahn-Dreieck (AD) Pankow und der Anschlussstelle Neuruppin.

A10 (südlicher Berliner Ring): Vom AD Nuthetal bis zum AD Werder

A9 (Berlin – Nürnberg): Zwischen dem AD Potsdam und der Anschlussstelle Brück

A12 (Berlin – Frankfurt (O.)): Zwischen der Anschlussstelle Fürstenwalde Ost und Frankfurt (O.)

Der ADAC weist darauf hin, dass es im Baustellenbereich generell eine höhere Unfall- und Staugefahr gebe. Grund seien die schmaleren Fahrstreifen, wechselnde Spurführung und Tempolimits. Autofahrer sollten hier besonders aufmerksam sein, sich rücksichtsvoll verhalten und auf ausreichenden Sicherheitsabstand achten.

In engeren Baustellenbereichen sei es häufig nicht möglich, eine Rettungsgasse zu bilden. Deshalb empfiehlt der Automobilclub, mit genügend Abstand und versetzt zu fahren. Auf die Weise könnte man im Ernstfall in die rechte Spur einfädeln, um so den linken Fahrstreifen für Rettungskräfte frei zu halten.

Auch auf den Berliner Flughäfen kann es sehr voll werden. Besonders für Tegel werden die Sommerferien zu einer Belastungsprobe.