Olympia

Brandenburg fördert 60 Sportler auf dem Weg zu Olympia 2020

Potsdam. Brandenburg hat 60 Athleten in das "Team Tokio" berufen und will den Sportlern eine bessere Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2020 in Japan ermöglichen. Die Teammitglieder werden ab sofort durch das Land Brandenburg, die Sporthilfe Brandenburg und den Landessportbund durch eine individuelle Förderung und eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Die Aktiven und ihre 27 Trainerinnen und Trainer wurden nach "strengen Auswahlkriterien nominiert und kommen aus zwölf olympischen sowie fünf paralympischen Sportarten", hieß es in einer Mitteilung.

"Die Olympischen Spiele oder Paralympics sind das Größte für jeden Aktiven", sagte Holger Rupprecht, Vorsitzender der Sporthilfe Brandenburg, bei der Berufungszeremonie am Mittwoch in der Investitionsbank des Landes in Potsdam. "Wir sind stolz, dass wir unsere Sportlerinnen und Sportler auf dem Weg nach Tokio unterstützen können, indem wir sie mit dieser speziellen Förderung entlasten."

Beim Team Tokio handelt es sich um einen Mix aus erfahrenen Sportlern und ehrgeizigen Youngstern. Neben Olympiasiegern wie Franziska John, Sebastian Brendel, Ronald Rauhe (alle Kanu-Rennsport) oder Hans Gruhne (Rudern) sowie paralympischen Medaillengewinnern wie Martina Willing (Leichtathletik) und Maike-Naomi Schnittger (Schwimmen) wurden auch vielversprechende Neulinge aufgenommen.

Ein Brandenburger Olympia-Team wurde erstmals 1995 für die Spiele ein Jahr später in Atlanta gebildet. Seitdem wird dieses Förderkonzept alle vier Jahre umgesetzt. 2013 war erstmals auch ein Team für Olympische Winterspiele nominiert worden.