Friedrichshain

Investor am RAW-Gelände darf Büroturm bauen

Der Hauptinvestor darf hoch hinaus am RAW-Gelände. Dafür sichert er Künstlern und Veranstaltern ihren Verbleib und niedrige Mieten.

Auf dem heruntergekommenen Gelände kann es nun vorangehen.

Auf dem heruntergekommenen Gelände kann es nun vorangehen.

Foto: David Heerde

Berlin. Mit 39 zu acht Stimmen wurde bei der jüngsten Bezirksverordnetenversammlung (BVV) der Aufstellungsbeschluss für den westlich gelegenen Teil des RAW-Geländes in Friedrichshain angenommen. Damit kann das Bebauungsplanverfahren für diesen Teil starten. Wie berichtet, war dem Entschluss eine umfangreiche Diskussion im jüngsten Bauausschuss vorausgegangen.

Das Areal gehört dem Mehrheitseigner auf dem Gelände, der Kurth-Gruppe. Sie hatte in Verhandlungen mit dem Bezirksamt zugesichert, den rund 65 dort arbeitenden Projekten und Veranstaltern auf 30 Jahre Mietrecht zu günstigen Preisen zu garantieren.

Im Gegenzug wird dem Investor eine Geschossfläche von 2,9 zugebilligt, das heißt, eine zu bebauende Grundfläche multipliziert mit dem Faktor 2,9. In Zuge dessen wird jetzt unter anderem ein bis zu 100 Meter hoher Büroturm erwartet.