Zeitgeschichte

30 Jahre Mauerfall – Zeigen Sie uns Ihre Bilder

Ihre Fotos sind gefragt: Die Gesellschaft Historisches Berlin sucht Bilder der Hauptstadt aus den vergangenen drei Jahrzehnten.

Früher: Der Grenzstreifen an der Waldemarstraße im Februar 1990, links im Bild war früher das Engelbecken, im Hintergrund die Häuser am Leuschnerdamm

Früher: Der Grenzstreifen an der Waldemarstraße im Februar 1990, links im Bild war früher das Engelbecken, im Hintergrund die Häuser am Leuschnerdamm

Foto: Detlef Schwarz

Berlin.  – Berlin hat sich unglaublich verändert – vor allen in den knapp 30 Jahren nach dem Mauerfall. Besonders entlang der ehemaligen Mauer, die nahezu flächendeckend abgerissen wurde, zeigt Berlin nun sein neues Gesicht. An Stelle des ehemaligen Todesstreifens stehen nun Wohngebäude, Grünanlagen oder Bürotürme. Die enormen Veränderungen im Stadtbild und auch an einzelnen Gebäuden möchte die Gesellschaft Historisches Berlin (GHB) nun dokumentieren. Sie sucht mit Unterstützung der Berliner Morgenpost deshalb Bilder der Hauptstadt aus den vergangenen drei Jahrzehnten.

Wer hat Fotos und kann Sie zur Verfügung stellen? Gesucht sind Bilder, die die Baugeschichte Berlins seit 1989 betreffen. Also vor allem Bilder von Gebäuden, Straßenfronten oder Plätzen, die eine Situation vor der Restaurierung oder Rekonstruktion und nach dem Wiederaufbau oder Umbau zeigen.

Berlin – heute und gestern

„Besonders interessiert sind wir an Bildern, die den Zustand eines Gebäudes, einer Straße oder eines Platzes in früheren Jahrzehnten zeigen – und die heutige Situation, aus dem gleichen Blickwinkel fotografiert“, sagt Gerhard Hoya von der Gesellschaft Historisches Berlin (GHB). Bilder etwa wie die, die Detlef Schwarz im Februar 1990 - und noch einmal in diesem Jahr - machte. Sie zeigen die völlig veränderte Situation, die sich durch die Bebauung des ehemaligen Todesstreifens an der Waldemarstraße ergeben hat.

Die schönsten Fotos bekommen einen Preis

Der erste Preis ist eine Jahreskarte der Stiftung Preußischen Schlösser und Gärten. Ein ganzes Jahr lang können Sie damit alle Schlösser, alle Sonderausstellungen der Stiftung sowie vielfältige Vergünstigungen genießen. Der zweite Preis ist eine Jahreskarte für den Besuch aller Dauerausstellungen der Staatlichen Museen zu Berlin während der gesamten Öffnungszeit. Der dritte Preis ist die „Architekturgeschichte Berlins“, ein Bildband, in dem Autor Bert Hoppe 800 Jahre Baugeschichte zusammenfasst. Die besten Bilder erscheinen zudem in einer Publikation.

Wiederaufbau Berlins seit 1989

Die GHB wird die Geschichte der Bildmotive recherchieren und die Ergebnisse mitsamt der Fotos in einer Broschüre zum „Wiederaufbau Berlins seit 1989“ veröffentlichen.

Den Bildern sind bitte neben Absender (Vor- und Zuname) sowie Kontaktmöglichkeiten (E-Mail, ggf. Anschrift, Telefon) folgende Informationen möglichst vollständig beizufügen: Was zeigt das Bildmaterial? Wer hat es aufgenommen? Aus welchem Anlass und wann ist es entstanden? Was verbindet den Besitzer mit diesen Zeitdokumenten?

Angenommen werden Einsendungen von Bilddateien (z. B. jpg, gif) ebenso wie Scans und Originale – die Sie selbstverständlich wieder zurückbekommen. Fotoeinsendungen und Kontakt: Gesellschaft Historisches Berlin e.V. Geschäftsstelle, Am Zirkus 6,10117 Berlin Tel. 030-20 45 47 46 (dienstags & mittwochs 09:00 bis 14:00 Uhr) E-Mail: info@GHB-online.de. Infos unter www.GHB-online.de. Einsendeschluss ist Sonntag, der 16. Juni.