Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Autofahrer rammt Tram aus den Gleisen

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Sonntag, den 26. Mai.

Die Tram musste von Spezialisten der BVG wieder in die Schiene gehoben werden.

Die Tram musste von Spezialisten der BVG wieder in die Schiene gehoben werden.

Foto: Morris Pudwell

+++ Autofahrer rammt Tram aus den Gleisen +++

Ein Autofahrer hat Sonntagfrüh eine Tram in Lichtenberg gerammt. Der Unfall ereignete sich am Roederplatz Ecke Weißenseer Weg. Das Auto prallte mit so großer Wucht gegen die Tram, dass diese aus den Gleisen sprang. Ein Fahrgast der Straßenbahn wurde leicht verletzt. Laut Morgenpost-Informationen stieg der Autofahrer aus, sah sich um und ergriff dann die Flucht. Die Polizei ermittelte über das Auto-Kennzeichen den Besitzer. Kurz darauf konnte der Autofahrer an seiner Anschrift festgenommen werden. Die Tram musste von Spezialisten der BVG wieder in die Schiene gehoben werden. Der Pkw wurde bei dem Unfall stark beschädigt.

+++ Tramfahrer mit Bierflasche angegriffen +++

Ein Straßenbahnfahrer der Linie M6 ist in der Nacht zu Sonntag mit einer Bierflasche angegriffen worden. Zuvor bewarf der Mann gegen 0.25 Uhr an der Endhaltestelle der Riesaer Straße/Geithainer Straße den Zug mit Steinen aus dem Gleisbett. Die Frontscheibe wurde beschädigt.

Wenig später erkannte der Tramfahrer den Steinewerfer an der Haltestelle Alte Hellersdorfer Straße wieder und ließ ihn einsteigen. Der Tramfahrer fuhr bis zum Betriebshof in der Landsberger Allee, sprach den Unbekannten an und forderte ihn auf, bis zum Eintreffen der alarmierten Polizisten zu warten. Dieser Aufforderung kam der Mann nicht nach, wurde laut, schlug dem 40-Jährigen mit einer Bierflasche auf den Kopf und flüchtete. Der Verletzte kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen wegen der Sachbeschädigung und der gefährlichen Körperverletzung dauern an.

+++ Leiche in Neukölln gefunden +++

In Neukölln ist die Leiche eines Mannes entdeckt worden. Es sei kein Fremdverschulden ersichtlich, erklärte eine Sprecherin der Polizei am Sonntag. Demnach wurde die Leiche in der Nacht zu Sonntag gegen 2.00 Uhr in einer Böschung am S-Bahnhof Hermannstraße gefunden. Die Identifizierung des Körpers stehe noch aus. Ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet, hieß es.

+++ Zeitungsbote brutal überfallen +++

Bei einem Überfall am Sonntagmorgen in Neukölln ist ein Zeitungsausträger am Arm und Kopf verletzt worden. Als der sehbehinderte 76 Jahre alte Bote gegen 6.45 Uhr in ein Wohnhaus in der Wipperstraße ging, bemerkte er, dass ein Mann ihm folgte. Dieser packte ihn von hinten am Hals und drückte ihn zu Boden. Er klaute dem Boten die Umhängetasche und sein Portemonnaie und trat ihm gegen den Kopf. Der Räuber flüchtete in unbekannte Richtung.

+++ Mann mit Messer am Kopf verletzt +++

Zwischen zwei Männern in der Hermannstraße in Neukölln ist es am Sonnabendabend zu Streitigkeiten gekommen. Ein Mann wurde dabei offenbar mit einem Messer am Kopf verletzt. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei nahm den anderen Mann fest. Zu den Hintergründen der Auseinandersetzung ist noch nichts bekannt. Der Streit soll nach Morgenpost-Informationen an einem Spätkauf begonnen haben, verlagerte sich dann in einen Hausflur bis hin zur ersten Etage.

+++ Betrunkener aus 17 Grad kalter Spree gerettet +++

Die Wasserschutzpolizei hat in Moabit einen Betrunkenen aus der Spree gerettet. Der 33-Jährige schwamm am Samstagmittag aus bislang unbekannten Gründen an der Moltkebrücke im 17 Grad kalten Wasser, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Besatzung eines Fahrgastschiffs entdeckte den sichtlich entkräfteten Mann und warf ihm zwei Rettungsringe zu. Ein Polizist kletterte ins Wasser und brachte den Betrunkenen an Land. Der 33-Jährige wurde mit Unterkühlung in ein Krankenhaus gebracht, wo er zunächst stationär verblieb.

+++ Rockermitglieder schlagen Lkw-Fahrer und Beifahrer +++

Die Insassen eines Lkw sind Sonnabendmittag in Wittenau in Reinickendorf nach einem Verkehrsunfall attackiert worden.

Ein 52-jähriger Lkw-Fahrer wollte an der Kreuzung Eichborndamm/Wilhelmsruher Damm nach links in den Eichborndamm abbiegen. Dabei übersah er einen 40-jährigen Motorradfahrer, der eine Gefahrenbremsung machte. Er stürzte und geriet unter den Lkw. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Der 40-Jährige soll Mitglied einer Rockergruppierung sein. Kurz nach dem Unfall gingen die beiden Begleiter auf den Lkw-Fahrer und seinem Beifahrer zu und schlugen ihnen ins Gesicht. Beide wurden leicht verletzt.

Als die Polizei den Sachverhalt aufnahm, erschienen etwa 15 bis 20 weitere Mitglieder der Gruppe am Ort und erschwerten die Unfallaufnahme. Erst durch den Einsatz von angeforderten Unterstützungskräften konnte die Lage am Unfallort beruhigt werden.

+++ Feuerwehrleute löschen Waldbodenbrand in Müggelheim +++

In Müggelheim hat es in einem Wald an mehreren Stellen gebrannt. Die Berliner Feuerwehr bekämpfte den Waldbodenbrand am Samstag in der Nähe der Gosener Landstraße mit mehr als 70 Kräften, wie die Feuerwehr mitteilte. Mit einem Polizeihubschrauber wurde demnach nach Brandnestern gesucht. Unterstützt wurden die Kräfte aus Berlin von der Freiwilligen Feuerwehr Gosen (Brandenburg). Da sich die Wasserversorgung schwierig gestaltete, pendelten mehrere Löschfahrzeuge zur Einsatzstelle. Gemeldet wurde das Feuer kurz nach 13.00 Uhr. Der Einsatz dauerte bis 22.00 Uhr.

+++ Alkoholisierter Autofahrer aus Verkehr gezogen +++

Ein Autofahrer ist am Sonnabendabend wegen seiner gefährlichen Fahrweise von Polizisten in Lichtenberg angehalten worden. Beamte folgten dem Autofahrer. Gegen 19.50 Uhr fuhr der Mann mit seinem Pkw auf der Frankfurter Allee mit erhöhter Geschwindigkeit. An der Kreuzung Frankfurter Allee/Rosenfelder Straße bremste er wegen der roten Ampel stark ab, um bei Grün mit quietschenden Reifen wieder zu starten.

Im weiteren Verlauf beschleunigte er auf circa 100 km/h auf der Straße Alt-Friedrichsfelde. Im Bereich einer Baustelle, bei erlaubten 30 km/h, fuhr er mit hoher Geschwindigkeit weiter und drängelte sich mit Fahrstreifenwechselaktionen in Lücken. Die Beamten schalteten das Blaulicht an und forderten den Autofahrer mittels Anhaltekelle zum Anhalten auf.

Der Ford-Fahrer fuhr auf den rechten Fahrstreifen, drosselte seine Geschwindigkeit auf etwa 80 km/h und machte eine Vollbremsung. Bei der Kontrolle, bei der der Autofahrer leicht ungehalten war, nahmen die Polizisten Alkoholgeruch wahr. Eine freiwillige Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 0,5 Promille. Der 27-Jährige musste sich einer Blutentnahme unterziehen, der Führerschein und das Fahrzeug wurden nach richterlicher Anordnung beschlagnahmt.

+++ Wohnungsbrand in Britz +++

Zu einem Wohnungsbrand ist es am Sonnabendabend in Britz in Neukölln gekommen. In der Straße 614 brannten Einrichtungsgegenstände. Die Feuerwehr konnte zügig löschen. Nach ersten Angaben wurde niemand verletzt.

+++ Rettungswagen verunglückt: Zwei Verletzte +++

Ein Rettungswagen der Berliner Feuerwehr ist am Sonnabendabend in der Saalestraße direkt am S-Bahnhof Sonnenallee in Neukölln verunglückt. Nach Morgenpost-Informationen rammte er dabei einen PKW eines Carsharing Unternehmens. Bei dem Unfall sollen zwei Personen leicht verletzt worden sein, darunter ein Mitglied der RTW-Besatzung. Die Unfallursache ist derzeit unklar. Die Saalestraße war für zwei Stunden zwischen Sonnenallee und Siegfried-Aufhäuser-Platz gesperrt.