Wasserball

Zweiter Sieg gegen Hannover: Spandau dicht vor Meisterschaft

In einem dramatischen Spiel setzt sich der Gastgeber erst im Fünfmeterschießen durch. Doch Spandaus Manager Peter Röhle warnt.

Marko Stamm kann Sonntag mit seinen Wasserfreunden den Titel holen.

Marko Stamm kann Sonntag mit seinen Wasserfreunden den Titel holen.

Foto: nordphoto / Engler / picture alliance / nordphoto

Berlin. Die Wasserball-Männer von Spandau 04 sind nur noch einen Sieg von ihrem 37. Meistertitel seit 1979 entfernt. Am Samstag gewannen die Berliner auch das zweite Spiel der Serie Best-of-Five gegen Titelverteidiger Hannover mit 18:17 nach Fünfmeterschießen (2:2,2:3,3:2,4:4 - 7:6 im 5-Meter-Schießen). Mit der 2:0-Führung in der Serie benötigen die Hauptstädter, die im dritten Match am Sonntag erneut Gastgeber in der Schwimmhalle Schöneberg sind, nur noch einen Sieg zum Titelgewinn.

Vor 200 Zuschauern entwickelte sich ein körper- und kampfbetontes Duell auf Top-Niveau mit dem dramatischen Höhepunkt des Fünfmeterschießens und dem besseren Ende für Spandau.

Mateo Cuk trifft dreimal

"Wir haben jetzt alles selbst in der Hand, aber wir sind noch nicht durch. Es hat schon Serien gegeben, die völlig gedreht worden sind. Genau das werden wir aber zu verhindern wissen. Der Sonntag ist ein Kopfspiel, und auch heute war das so", resümierte Manager Peter Röhle. "Mein Eindruck war, dass am Ende die Mannschaft gewonnen hat, die es vielleicht ein wenig mehr wollte." Beste Torschützen für Spandau in der normalen Spielzeit waren Mateo Cuk (3), Nikola Dedovic und Lukas Gielen (je 2).

Die Hannoveraner hatten die Berliner im vergangenen Jahr nach vier Titeln in Folge vom Thron gestoßen. Mit 36 Meisterschaften ist Spandau unangefochtener Rekordhalter, Hannover war bislang achtmal erfolgreich.