Kreuzberg/Neukölln

Nach Schießerei am Kottbusser Damm - Wohnungen durchsucht

Nach Schüssen in der Nacht zu Sonntag, die einen Mann verletzten hat die Polizei mehrere Wohnungen durchsucht.

Die Polizei sicherte den Tatort am Kottbusser Damm.

Die Polizei sicherte den Tatort am Kottbusser Damm.

Foto: Thomas Peise

Fünf Tage nach einer Schießerei am Kottbusser Damm mit einem Schwerverletzten hat die Polizei mit Hilfe des Spezialeinsatzkommandos mehrere richterliche Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Die Beamten drangen gegen 6 Uhr in drei Wohnungen in Kreuzberg, Mitte und Britz ein. Wie die Polizei mitteilte, seien der Aktion intensive Ermittlungen vorausgegangen, die sich mittlerweile gegen drei Tatverdächtige im Alter von 28, 32 und 50 Jahren richten.

Bei dem Schusswechsel war der 32-Jährige in der Schinkestraße an der Hüfte verletzt worden. Der Verletzte und der 28-Jährige behaupten, sie wären von dem 50-Jährigen und einem Unbekannten angegriffen worden. Der 50-Jährige wiederum hat ausgesagt, dass die beiden anderen die Initiative zu der Schießerei ergriffen haben sollen. Die Ermittler stellten Tablets, Handys und ein Messer sicher.

Die Polizei hatte nach den Schüssen mit einem Großaufgebot den Tatort gesichert.