Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Radfahrerinnen bei Unfällen schwer verletzt

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Donnerstag, den 23. Mai.

Ein Lastwagen erfasste an der Kreuzung Köpenicker Landstraße/Dammweg in Alt-Treptow eine Radfahrerin.

Ein Lastwagen erfasste an der Kreuzung Köpenicker Landstraße/Dammweg in Alt-Treptow eine Radfahrerin.

Foto: Morris Pudwell

+++ Radfahrer bei Unfällen schwer verletzt +++

Zwei Radfahrerinnen und eine Fußgängerin sind bei Verkehrsunfällen in Lichtenberg, Alt-Treptow und Adlershof zum Teil lebensgefährlich verletzt worden. In Lichtenberg habe am Donnerstagmorgen ein nach rechts abbiegender Lastwagen an der Kreuzung Möllendorffstraße/Josef-Orlopp-Straße eine Radfahrerin überfahren, teilte die Polizei per Twitter mit. „Die Frau schwebt in Lebensgefahr. Mehr Informationen liegen uns noch nicht vor“, sagte eine Polizeisprecherin am Mittag. Am Nachmittag teilte die Polizei mit, der 29 Jahre alte Lkw-Fahrer habe die 41-Jährige gegen 8.30 Uhr beim Abbiegen übersehen. Die Frau sei auf dem Radweg gefahren. Die Radfahrerin prallte gegen das Fahrzeug und erlitt schwere Kopfverletzungen. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Eine halbe Stunde später erfasste in Alt-Treptow an der Köpenicker Landstraße Ecke Dammweg ebenfalls ein Lastwagen eine Radfahrerin. „Sie wurde nicht lebensgefährlich verletzt“, so die Sprecherin.

Ein dritter Unfall ereignete sich kurz darauf in Adlershof. Eine 29-jährige Autofahrerin befuhr die Dörpfeldstraße, als plötzlich eine 80-jährige Frau zwischen verkehrsbedingt wartenden Fahrzeugen auf die Fahrbahn kam. Die BMW-Fahrerin erfasste die Fußgängerin. Alarmierte Rettungskräfte brachten die schwer verletze Seniorin in ein Krankenhaus.

+++ Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt +++

Ein Motorradfahrer hat am Donnerstagmorgen bei einem Unfall auf der Stadtautobahn schwere Verletzungen erlitten. Nach Angaben von Zeugen, so die Polizei, sei der 36-Jährige gegen 7.30 Uhr mit seiner Kawasaki zwischen Oberlandstraße und Tempelhofer Damm Richtung Westen unterwegs gewesen. Dabei sei er zwischen der linken und der mittleren Spur gefahren, offenbar um so zwischen den Autos hindurchzufahren. Allerdings stieß er dabei mit einem links von ihm fahrenden Renault eines 26-Jährigen und dann mit einem auf der mittleren Spur fahrenden VW einer 27-Jährigen zusammen. Der Motorradfahrer stürzte und wurde schwer verletzt. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Aufgrund der Rettungsmaßnahmen, der Unfallaufnahme und der Reinigung der Fahrban kam es bis 11.15 zu Beeinträchtigungen des Verkehrs.

+++ Brand in ehemaligem Supermarkt +++

In einem ehemaligen Supermarkt am Franz-Mehring-Platz in Friedrichshain ist am Abend ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr war nach ersten Angaben von vor Ort mit vier Staffeln im Einsatz. Verletzt wurde offenbar niemand.

+++ Heulager brennt - Rauchschwaden über der A9 +++

Ein brennendes Heulager in Linthe (Potsdam-Mittelmark) beschäftigt die Feuerwehr und sorgt für Rauchwolken an der Autobahn A9. Ein 25 mal 5 Meter großer Verschlag mit Heu und Stroh sei am Donnerstagmittag im Ortsteil Alt Bork in Flammen aufgegangen, sagte ein Feuerwehrsprecher. „Wir sind mit rund 50 Einsatzkräften vor Ort. Ein Übergreifen der Flammen auf den benachbarten Wald konnte bisher verhindert werden.“ Auf der A9 könne der Rauch die Sicht der Autofahrer behindern, teilte die Polizei mit. „Uns liegen keine Erkenntnisse vor, dass Menschen verletzt worden sind.“Metallplatten, die vom eingestürzten Dach heruntergefallen waren, bereiteten den Rettungskräften Probleme. Das Feuer konnte am frühen Nachmittag zunächst nicht gelöscht werden. Die Brandursache war nach Angaben der Polizei noch unklar. „Wir können erst dann mit den Ermittlungen vor Ort anfangen, wenn alles abgelöscht ist“, sagte ein Sprecher.

+++ Alkoholisierter Mann droht mit Messer +++

In der Nacht zu Donnerstag hat ein alkoholisierter Angreifer am Berliner Ostbahnhof einen Unbekannten mit einem Messer bedroht. Der 37-Jährige soll gedroht haben, ihm das Messer in den Hals zu stechen. Alarmierte Bundespolizisten nahmen den Tatverdächtigen fest. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten zwei kleine Taschenmesser, eine abgebrochene Cuttermesser-Klinge, eine geringe Menge an Betäubungsmitteln sowie einen fremden Personalausweis. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 3,5 Promille.

Die Bundespolizisten leiteten gegen den 37-Jährigen Strafverfahren wegen Bedrohung, Unterschlagung sowie wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Die Messer, den fremdem Personalausweis sowie zwei Dosen mit Resten betäubungsmittelverdächtiger Substanzen stellten die Beamten sicher.

Im Zuge der weiteren Sachverhaltsaufklärung bittet die Bundespolizei den Geschädigten, sich bei der Dienstelle am Berliner Ostbahnhof unter der Rufnummer 030 / 2977790 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle melden. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800 / 6 888 000) genutzt werden.

+++ Zwei Tote binnen weniger Stunden in Berlin +++

Innerhalb weniger Stunden sind in Berlin zwei tote Männer gefunden worden. In der Nacht zu Donnerstag wurde ein lebloser Mann auf einem Parkplatz an der Yorckstraße entdeckt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Rettungskräfte versuchten, den 46-Jährigen zu reanimieren - erfolglos. Die Polizei geht aber nach eigenen Angaben nicht von einem Fremdverschulden aus.

Bereits am Mittwochabend wurde in einer Wohnung in der Kurfürstenstraße in Tiergarten eine Männerleiche gefunden. Laut Polizeiangaben soll es sich um einen 58-Jährigen handeln. Auch hier geht die Polizei demnach nicht von einem Tötungsdelikt aus. Um weitere Hintergründe zu klären, wurde ein sogenanntes Todesermittlungsverfahren eingeleitet.

+++ Einbrecher festgenommen +++

Polizisten haben in der Nacht zu Donnerstag einen mutmaßlichen Einbrecher in Moabit festgenommen. Ein Mann stand gegen 22.20 Uhr trotz geschlossener Tür in einem Mehrfamilienhaus an der Krefelder Straße. Die beiden Mieter vertrieben den Unbekannten. Alarmierte Polizisten nahmen anhand der Personenbeschreibung einen 44-Jährigen noch in der Nähe fest und brachten ihn in ein Polizeigewahrsam. Von dort wurde er einem Fachkommissariat der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 3 überstellt.

+++ Mann droht Tankstellenmitarbeiterin mit Waffe +++

Ein Unbekannter hat am Donnerstagabend eine Tankstelle in Mariendorf überfallen. Der Mann forderte von der 47-jährigen Angestellten das Bargeld. Diese reagierte jedoch nicht, so dass der Unbekannte hinter den Verkaufstresen ging und die Frau mit einer Schusswaffe bedrohte. Diese öffnete daraufhin die Kasse. Der Täter flüchtete. Die Angestellte blieb unverletzt.

+++Taxifahrer bleibt auf Poller hängen +++

Ein Taxifahrer hat auf der Beusselbrücke in Moabit die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Er fuhr auf die Mittelinsel. Dort überfuhr er mehrere runde Betonpoller und blieb dann auf einem hängen. Mit einem Abschleppwagen wurde das Taxi vom Poller gehoben.

+++ Pkw in Flammen: Brandstiftung vermutet +++

In Lichtenberg hat am frühen Donnerstagmorgen ein Auto gebrannt. Ein Anwohner in der Tasdorfer Straße bemerkte gegen kurz vor 3.00 Uhr das Feuer und alarmierte Polizei und Feuerwehr, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Brand konnte den Angaben zufolge schnell gelöscht werden, ein Ausbrennen des Wagens konnte jedoch nicht verhindert werden. Durch die Hitze wurde ein weiteres Auto beschädigt. Verletzte gab es nicht. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung. Bereits am Montag war ein Auto in der Friedenstraße in Friedrichshain angezündet worden. Am Dienstag brannte in der Peter-Vischer-Straße in Schöneberg ein Auto, zwei weitere Fahrzeuge wurden beschädigt. Am Mittwoch brannten zwei Autos und ein Kleintransporter in Kreuzberg.