Wirtschaftspolitik

Zukunft des Standortes Ostdeutschland: Wirtschaftsforum tagt

Teilnehmer des ersten Ostdeutschen Wirtschaftsforums stehen in einem Veranstaltungsraum.

Teilnehmer des ersten Ostdeutschen Wirtschaftsforums stehen in einem Veranstaltungsraum.

Foto: dpa

Bad Saarow. Mehr als 200 Gäste beraten von heute an im brandenburgischen Bad Saarow über die Zukunftsperspektiven des Wirtschaftsstandorts Ostdeutschland. Nach Angaben der Veranstalter ist kurz vor der Europawahl das Verhältnis der ostdeutschen Länder zu Europa ein Kernthema. Darüber hinaus geht es um die Herausforderungen der digitalen Umstellung in den Unternehmen. Für den Eröffnungsabend am Sonntag hatte sich auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) angesagt.

An der zweitägigen Konferenz nehmen neben Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) auch die Ministerpräsidenten von Brandenburg, Dietmar Woidke (SPD), Thüringen, Bodo Ramelow (Linke) und Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff (CDU), teil. Sie wollen am Montag über die Chancen des ostdeutschen Mittelstands unter den Bedingungen des globalen Wettbewerbs sprechen. Haseloff hatte im Vorfeld erklärt, dass die Förderung nicht auf die Metropolen beschränkt werden dürfe. "Für die Landesregierung gilt: Die Entwicklung des ländlichen Raums steht auch künftig weit oben auf der Agenda", sagte Haseloff.