"Together for Future"

Initiative wirbt mit Hybridboot für Klima-Demonstration

Die Initiative "Together for Future" wirbt mit der Hybridboot-Aktion für die weltweiten Klima-Demonstrationen am 24. Mai.

Ein hybridbetriebenes Boot fährt mit Luftballons und Plakat auf der Spree. Die Initiative "Together for Future" wirbt mit dieser Aktion für die weltweiten Klima-Demonstrationen am 24. Mai.

Ein hybridbetriebenes Boot fährt mit Luftballons und Plakat auf der Spree. Die Initiative "Together for Future" wirbt mit dieser Aktion für die weltweiten Klima-Demonstrationen am 24. Mai.

Foto: Maurizio Gambarini / FUNKE FotoServices

Berlin.  Das Wetter könnte schöner nicht sein – strahlender Sonnenschein und blauer Himmel waren am Freitag Kulisse für den Kampagnenstart von „Zusammen mit Fridays for Future auf die Straße!“

„Da haben wir Glück gehabt, aber auch bei schlechtem Wetter würden wir jetzt hier stehen“, sagt Johanna Radloff, Mitbegründerin des Vereins „Together for Future“ und kneift die Augen wegen der Sonne zusammen.

Zum Startschuss am Freitag hat der Verein ein Hybridboot gechartert, das tagsüber zwischen Bundestag und Fischerinsel unterwegs ist und mit dem großen Banner für die Klimademonstration am 24. Mai wirbt. „Wir wollen die Bewegung der Schüler mit einem bewegten Aufruf sichtbar machen“, erklärt Radloff.

Schüler in Protesten unterstützen

Der Verein, der sich im April gegründet hat, verfolgt momentan vor allem ein Ziel: „Unser Fokus liegt darauf, die Schüler in ihren Protesten zu unterstützen und die Erwachsenen aufzurufen, sich den Demonstrationen am 24. Mai anzuschließen“, sagt Radloff. „Was gerade geschieht, kann als unterlassene Hilfeleistung gesehen werden. Seit Monaten gehen Schüler für den Klimaschutz auf die Straße und die Erwachsenen schauen nur zu, das muss sich ändern.“

Torben Greve, ebenfalls Gründungsmitglied, ärgert sich über die Reaktionen der Politik auf die Proteste und weist auf die Dringlichkeit beim Klimaschutz hin: „Da wird hoch emotional über Schulpflicht diskutiert, während die Inhalte keine Beachtung finden – ich würde mir wünschen, es wäre andersrum.“

Aufruf auch von den anderen Gruppen getragen

Getragen wird der Aufruf auch von den anderen Gruppen, die sich zum Netzwerk um „Fridays for Future“ zählen, wie die „Scientists for Future“ oder die „Artists for Future“. Im Laufe der Woche sind weitere Aktionen geplant, Konkretes will der Verein aber nicht verraten, ebenso wenig wie es nach dem 24. Mai weitergehen soll.

Nur weiter gehen soll es ganz bestimmt. „Wir müssen den Druck aufrecht erhalten, damit die Politik endlich den Forderungen der „Fridays“ folgt, schließlich teilt die Mehrheit der Menschen erwiesenermaßen die Forderungen.“