Statistik

Über 1400 Briten seit Brexit-Referendum mit deutschem Pass

Ein britischer und ein deutscher Reisepass werden gezeigt.

Ein britischer und ein deutscher Reisepass werden gezeigt.

Foto: dpa

Potsdam/Berlin. Seit dem Brexit-Referendum im Jahr 2016 haben sich in Berlin und Brandenburg 1444 Briten einbürgern lassen. In der Zeit von 2013 bis 2015 waren es nur 116 Personen - etwa zwölf Mal weniger, wie das Amt für Statistik am Montag in Potsdam mitteilte. Im vergangenen Jahr bekamen in der Metropolregion 611 Briten einen deutschen Pass, 2017 waren es 628 britische Staatsbürger.

Insgesamt erhielten 2018 rund 7300 Menschen in Berlin und Brandenburg einen deutschen Pass. 6500 von ihnen leben in Berlin. Die meisten der Eingebürgerten (833) in Berlin hatten zuvor einen türkischen Pass, gefolgt von Briten (536) und Polen (504). In Brandenburg stammt die größte Gruppe der Eingebürgerten aus Polen (123), gefolgt von Vietnamesen (80) und Briten (75). Insgesamt nahmen in Brandenburg rund 800 Personen die deutsche Staatsangehörigkeit an.