Wohnen

Unternehmer startet Kampagne gegen hohe Mieten

Teilnehmer einer Demonstration halten ein Transparent mit der Aufschrift "Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn" in die Höhe.

Teilnehmer einer Demonstration halten ein Transparent mit der Aufschrift "Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn" in die Höhe.

Foto: dpa

Berlin. Der neue Berliner Verein Erste Sahne will Mieter in Berlin mit einer Kampagne gegen hohe Mieten unterstützen. Gegründet hat ihn der Unternehmer Hamid Djadda, der als Eigentümer der Avus-Tribüne bekannt ist. Bei einer Buchpräsentation am Dienstag verlangte er, mehr zu bauen sowie Modernisierungsumlagen zu beschränken. "Eine Gesetzesänderung muss her, die derlei Spekulationen verhindert." Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen würden in die Außenbezirke gedrängt. Der Verein hat nach eigenen Angaben über eine Stiftung ein Mietshaus in Friedenau gekauft, um Nutzer vor steigenden Mieten zu schützen.