Nördlicher Berliner Ring

So umfahren Sie die Sperrung auf der A10

Es ist wieder so weit: Bauarbeiten stehen auf der A10 zwischen Dreieck Pankow und AS Mühlenbeck an. Das sind die Umleitungen.

Stau auf dem nördlichen Berliner Ring (Archivfoto). Auf der A10 stehen Bauarbeiten zwischen dem Dreieck Pankow und der Anschlussstelle Mühlenbeck an.

Stau auf dem nördlichen Berliner Ring (Archivfoto). Auf der A10 stehen Bauarbeiten zwischen dem Dreieck Pankow und der Anschlussstelle Mühlenbeck an.

Foto: dpa

Berlin /Mühlenbeck. Der nördliche Berliner Ring (A 10) droht am Wochenende erneut zur Staufalle für Autofahrer zu werden. Vom heutigen Freitagabend, 22 Uhr, an ist die A 10 zwischen dem Autobahndreieck Pankow und der Anschlussstelle Mühlenbeck (Oberhavel) voll gesperrt. Bis voraussichtlich Montagmorgen, 4 Uhr, wird der Autoverkehr großräumig umgeleitet. Grund für die Sperrung ist der Abbau einer Gerüstkonstruktion, die für den Einschub einer neuen Brücke über die Autobahn erforderlich war.

Das sind die Umleitungen für die Baustelle

  • Der Autoverkehr in Richtung Berlin-Pankow und Frankfurt (O.) wird demnach an den Anschlussstelle Mühlenbeck abgeleitet und über Summt, Wensickendorf und Wandlitz auf die Autobahn 11 geführt.
  • Autofahrer, die von Osten kommend in Richtung Berlin-Reinickendorf, Hamburg oder Rostock fahren wollen, müssen am Autobahndreieck Barnim auf die A 11 abbiegen. Über die Anschlussstelle Wandlitz geht es dann gleichfalls über Wensickendorf und Summt bis zur Anschlussstelle Mühlenbeck.
  • Wie bereits bei vergangenen Sperrungen ist auf der Umleitung mit Staus und einer deutlich längeren Fahrzeit zu rechnen.

Nächste Sperrung ist bereits geplant

Die nächste Vollsperrung wegen Brückenbauarbeiten ist bereits vom 10. auf den 11. Mai angekündigt. Für den Neubau der Bahnbrücke zwischen Oranienburg und Hohen Neuendorf wird der Autoverkehr vom 10. Mai, 22 Uhr, bis 11 Mai, 6 Uhr, zwischen den Anschlussstellen Birkenwerder und Mühlenbeck über die Umleitungsstrecke U69 geführt.

Seit dem vorigen Jahr werden der nördliche Berliner Ring sowie Teile der A 24 auf insgesamt 60 Kilometer Länge schrittweise von zwei auf drei Fahrspuren pro Richtung ausgebaut. Für die neuen Durchfahrbreite müssen 27 Brücken ersetzt, zehn neu gebaut und zwei abgerissen werden. Hinzu kommen Lärmschutzwände und elektronische Anzeigetafel, um den Verkehr zu leiten.

Ausgeführt werden die Arbeiten in einer öffentlich-privaten Partnerschaft von der Havelandautobahn GmbH, einem Konsortium um die niederländische Royal BAM Group und die österreichische Habau-Gruppe. Das Projekt mit einem Kostenvolumen von rund 1,4 Milliarden Euro wird zunächst privat finanziert. Der Bund zahlt es dann über 30 Jahre ab.