Waldbrände

Brandgefahr: Rauch- und Grillverbot im Wald

Die Senatsumweltverwaltung warnt vor zunehmender Waldbrandgefahr in Berlin. Ein Rauch- und Grillverbot im Grünen muss beachtet werden

Feuerwehrmänner löschen im August 2018 einen Waldbrand bei Beelitz mit Löschschaum. Durch die Trockenheit nimmt die Waldbrandgefahr in Berlin zu.

Feuerwehrmänner löschen im August 2018 einen Waldbrand bei Beelitz mit Löschschaum. Durch die Trockenheit nimmt die Waldbrandgefahr in Berlin zu.

Foto: Ralf Hirschberger / dpa

Die Senatsumweltverwaltung warnt vor erhöhter Waldbrandgefahr in Berlin. Über die Osterfeiertage gehen Wetterexperten von viel Sonne und Temperaturen um 20 Grad aus - das erhöht die Gefahr noch zusätzlich. Schon jetzt sind die Böden landesweit zu trocken und ergiebiger Regen ist nicht in Sicht.

Mit dem Grillen im Grünen wird es also erst einmal nichts: Das Rauch- und Grillverbot ist im Wald und in dessen Nähe - etwa an den Stränden von Havel und Badeseen - unbedingt zu beachten. Auch von achtlos weggeworfenen Zigarettenkippen geht ein großes Risiko aus.

Rauchen im Wald wird mit Bußgeld geahndet

Im Frühjahr entziehen die austreibenden Pflanzen dem Waldboden Wasser, zugleich liegt noch viel altes Laub herum. Ausgetrocknete Waldböden mit Laub und Reisig fangen leicht Feuer. Wer rauchend im Wald erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von mindestens 100 Euro rechnen, warnt die Senatsverwaltung.

Erst am vergangenen Wochenende wurde ein 200 Quadratmeter großes Waldstück in Köpenick Opfer der Flammen. Auf dem Areal des Familienzentrums „Bude“, zu dem auch eine Kita gehört, war ein Funktionsgebäude abgebrannt. Am 16. April brach in der Nähe des Strandbades Wannsee ein Brand aus, eine 600 Quadratmeter große Waldfläche war betroffen. Wer einen Waldbrand entdeckt, sollte sofort die Feuerwehr rufen.