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Barack Obama kommt am Freitag auf Privatbesuch nach Berlin

Am Freitag wird Bundeskanzlerin Merkel den früheren US-Präsidenten zum Gespräch treffen.

Barack Obama im Juni 2013 vor dem Brandenburger Tor in Berlin.

Barack Obama im Juni 2013 vor dem Brandenburger Tor in Berlin.

Foto: Michael Kappeler / dpa

Berlin. Der frühere US-Präsident Barack Obama wird nach seinem Besuch in Köln am Freitag nach Berlin kommen. Im Rahmen seines Aufenthalts wird er unter anderem „my friend“ Angela Merkel treffen. Wie ein Regierungssprecher der Berliner Morgenpost sagte, trifft die Bundeskanzlerin den früheren US-Präsidenten zu einem vertraulichen Gespräch. Merkel werde ihn am Nachmittag empfangen, der Termin sei nicht öffentlich.

Bereits bei seinem Abschied aus dem Präsidentenamt hatte er angekündigt, Deutschland auch weiterhin privat zu besuchen. Details zu seiner An- und Abreise sowie seinem Programm in Berlin am Freitag und am Sonnabend wurden seitens des Regierungssprechers nicht genannt, da es sich nicht um einen Staatsbesuch handelt.

Wie die Morgenpost erfuhr, wird Obama im Hotel Adlon nahe dem Brandenburger Tor übernachten. Ob sich der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten den Berlinern zeigen wird, ist allerdings unklar.

Barack Obama: So war sein Tag in Berlin 2016

Das war Obamas Tag in Berlin
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Barack Obama trifft sich in Berlin mit 300 jungen Menschen

Am Sonnabend ist ein „Town Hall“ mit ihm geplant. Wie die Stiftung des Demokraten mitteilte, wird sich der 57-Jährige bei einer Veranstaltung den Fragen 300 junger Menschen stellen, die sich in Bereichen wie der Zivilgesellschaft, der Integration oder der Ernährungssicherung engagieren. Der Veranstaltungsort wird erst am heutigen Freitag veröffentlicht.

Obama war schon mehrmals in Berlin. Zuletzt nahm er im Mai 2017 auf dem Kirchentag gemeinsam mit Kanzlerin Merkel an einer Podiumsdiskussion teil. Davor war er vom 16. bis zum 18. November in Berlin, nur wenige Tage nachdem die USA einen neuen Präsidenten gewählt hatten. Im Januar 2017 war er dann aus dem Amt ausgeschieden.

Obama: „Ich musste mir selbst Kaffee kochen“

Obama war zuvor am Donnerstag gegen 17 Uhr im Privatflugzeug auf dem militärischen Teil des Flughafens Köln/Bonn gelandet. Es war fast so, als sei Obama noch immer Präsident. Der Autokorso kam mit Blaulicht und Martinshorn, bei den Sicherheitsvorkehrungen half der Kölner Polizei der Secret Service.

Am Abend sprach der 57-Jährige dann in der Kölner Lanxess-Arena. Dort verriet Obama, dass er sich nach seinem Ausscheiden aus dem Präsidentenamt 2017 ausgeruht habe.

Barack Obama wusste nicht, wie die Kaffeemaschine funktioniert

„Michelle und ich haben erstmal sehr lange geschlafen.“ Er habe auch bestimmte Dinge erstmal wieder lernen müssen. „Ich musste mir selbst Kaffee machen. Ich wusste gar nicht, wie die Maschine funktioniert.“ Sein erster selbst gemachter Kaffee habe denn auch sehr schlecht geschmeckt. Außerdem habe er sich im neuen Heim der Familie in Washington mit Frau und Töchtern über den Platz im Kleiderschrank gestritten.

Von den 15.000 Tickets waren nach Veranstalter-Angaben vorab 12.000 verkauft worden. Der Rest wurde an Ehrenamtler verschenkt. Die Preise bei den regulären Karten reichten von 70 bis 5000 Euro. Bei den teuersten Eintrittskarten war allerdings auch die Teilnahme an einem Dinner und ein Foto mit Barack Obama inbegriffen.