Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Pkw kippt auf Seite - zwei Verletzte

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin vom Mittwoch, 3. April.

Am Nachmittag kam es an der Kreuzung Aroserallee  Ecke Ementhaler Straße in Reinickendorf zu einem schweren Unfall zwischen zwei Pkw.

Am Nachmittag kam es an der Kreuzung Aroserallee  Ecke Ementhaler Straße in Reinickendorf zu einem schweren Unfall zwischen zwei Pkw.

Foto: Thomas Peise


+++ Unfall im Kreuzungsbereich +++

In Reinickendorf hat sich am Mittwochnachmittag an der Kreuzung Aroser Allee Ecke Emmentaler Straße ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem zwei Pkw involviert waren. Nach Angaben eines Polizeisprechers kippte bei dem Unfall eines der Autos auf die Seite und rutschte mit dem Dach gegen eine Laterne. Insgesamt wurden zwei Personen schwer verletzt. Der Vorfall ereignete sich gegen 16 Uhr. Auch nach 19 Uhr war die Straße aufgrund von Räumungsarbeiten noch gesperrt.

+++ Führerschein nach vier Monaten entzogen +++

Beamte haben einem 22-jährigen Autofahrer nach nur vier Monaten den Führerschein entzogen. Der Mann fiel am Dienstagabend dadurch auf, weil er auf dem Spandauer Damm dicht auffuhr. Außerdem gefährdete er beim Überholen zwei weitere Autofahrer, betätigte dabei die Warnblinkanlage und war zudem deutlich zu schnell unterwegs.

+++ Polizistin von Hund gebissen +++

Ein Polizistin in Reinickendorf ist am Mittwochnachmittag nach mehreren Hundebissen verletzt worden. Die Beamtin wurde zusammen mit einem Kollegen gegen 15 Uhr aufgrund von privatrechtlichen Streitigkeiten um einen Hund in die Reginhardstraße gerufen. Eine 19-Jährige versuchte nach dem Eintreffen der Polizisten, mit dem Staffordshire-Mix zu verschwinden, wurde von der Beamtin aber aufgehalten. Daraufhin biss das Tier sie mehrfach in die Beine. Die Polizeikommissarin ließ sich anschließend in ein Krankenhaus bringen.

+++ Fußgängerin von Kleintransporter erfasst +++

Eine 86-Jährige ist nach einem Unfall mit einem Kleintransporter schwer verletzt worden. Die Fußgängerin wollte laut Polizei gegen 12.55 Uhr hinter dem abgestellten Fahrzeug im Kapweg in Reinickendorf die Fahrbahn überqueren, als der 48 Jahre alte Fahrer des Wagens sie beim Rückwärtsfahren erfasste. Die Seniorin fiel daraufhin hin und zog sich eine Fraktur am rechten Bein zu.

+++ Autofahrer übersieht Radfahrer +++

Ein 47-jähriger Radfahrer ist am Mittwochvormittag in Grunewald von einem rechtsabbiegenden Autofahrer erfasst und schwer verletzt worden. Der 54-jährige Autofahrer übersah beim Rechtsabbiegen in die Königsallee den geradeausfahrenden Radfahrer. Mit Verletzungen an der Wirbelsäule und am Brustkorb wurde der Fahrradfahrer in ein Krankenhaus verbracht. Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt.

+++ Tot geborgene Frau an Steilküste kam aus Berlin - Umstände unklar +++

Die Polizei hat die Identität der Frau geklärt, die am Dienstag tot an der Steilküste der Insel Rügen gefunden worden war. Es handele sich um eine Frau aus Berlin, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch. Allerdings bleibe unklar, ob es sich um einen Unfall oder einen Suizid handelt. Eine Straftat werde ausgeschlossen.

Die Berlinerin hatte ihren Rucksack am Montag an der Victoria-Sicht bei Sassnitz auf Bänken abgelegt. Danach soll sie nach bisherigen Ermittlungen eine Absperrung überstiegen und an die fast 100 Meter hohe Kante der Kreideküste gegangen sein. Von dort versuchen Touristen mitunter, einen besseren Blick auf den Königsstuhl oder andere benachbarten Felsen zu bekommen.

Von der Felsenspitze war die Frau hinunter gestürzt. Retter fanden sie leblos erst am Dienstag in etwa 30 Metern Höhe und bargen den Leichnam per Hubschrauber. An der Ostsee-Steilküste kommt es immer zu tödlichen Unfällen, mitunter auch zu Selbsttötungen.

+++ Streit unter Senioren - SEK angefordert +++

Ein 74 Jahre alter Mann rief am Dienstagnachmittag die Polizei nach Gropiusstadt, nachdem sein 72 Jahre alter Bekannter ihn nach einem Streitgespräch mit einer Schusswaffe bedroht haben soll. Polizeibeamte des Spezialeinsatzkommandos wurden kurz nach 17 Uhr in den Kölner Damm alarmiert, mussten jedoch nicht eingreifen. Der Tatverdächtige öffnete selbstständig die Wohnungstür und wurde festgenommen. In der Wohnung des Seniors fanden die Polizisten eine Schreckschusswaffe und Munition. Beides wurde sichergestellt.

+++ Fahrradfahrer prallt vor offene Taxitür - scher verletzt +++

Ein Radfahrer ist am Mittwochmorgen nach einem Unfall in Mitte schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hielt ein Taxifahrer gegen 9.45 Uhr am rechten Fahrbahnrand der Fischerinsel. Der 53 Jahre alte Fahrgast öffnete daraufhin genau in dem Moment die linke Autotür, als der Fahrradfahrer ankam ohne noch rechtzeitig abbremsen zu können. Infolgedessen prallte der Zweiradfahrer gegen die Autotür und stürzte zu Boden. Dabei erlitt er einen Fingerbruch und eine schwere Beinverletzung und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

+++ Fußverletzung und Hundebiss: Einbruch mit Folgen +++

Beim Versuch, vor der Polizei zu flüchten, hat sich ein mutmaßlicher Einbrecher Dienstagnacht in Hakenfelde am Fuß verletzt. Eine Alarmanlage im Paketlager eines Logistikunternehmens in der Streitstraße war angesprungen, woraufhin die Polizei anrückte und zwei Tatverdächtige im Alter von 20 und 47 Jahren festnahm. Der 20-Jährige sprang aus einem Fenster und zog sich dabei eine Fußverletzung zu, die in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Sein Komplize erlitt bei der Festnahme durch einen Diensthund eine Bissverletzung und wurde in einer Klinik stationär aufgenommen. Bei der späteren Tatortuntersuchung verletzte sich ein Polizist an einer Glasscherbe.

+++ Ex-Polizist bemerkt Autoeinbrecher +++

Ein Polizeibeamter im Ruhestand in der Nacht zu Mittwoch zwei Männer beobachtet, die sich gegen 0.15 Uhr an einem Fahrzeug zu schaffen machten. Der Vorfall ereignete sich am Murtzaner Rings in Marzahn. Daraufhin rief er die Polizei. Die alarmierten Beamten nahmen wenig später die 56-jährigen und 34-jährigen mutmaßlichen Autoeinbrecher fest, welche Einbruchwerkzeug und Diebesgut aus dem Auto bei sich hatten.

+++ Landesgeschäftsstelle der SPD beschmiert +++

Unbekannte haben in der Nacht zu Mittwoch eine Hausfassade in Wedding beschmiert. Zeugen beobachteten gegen 1.40 Uhr beim Verlassen der Landesgeschäftsstelle der SPD Berlin in der Müllerstraße, wie sich ein Mann schnell entfernte und in sein Auto stieg und schnell davon fuhr. Die Zeugen stellten am Eingangsbereich einen unleserlichen, blaugrünen Schriftzug auf einer Länge von etwa 25 x 7 Metern fest. Alarmierte Polizisten fanden in der Nähe einen Feuerlöscher und stellten diesen als mögliches Tatmittel sicher. Der Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Bäckerei durch Feuer beschädigt +++

Unbekannte haben in der Nacht zu Mittwoch Gegenstände vor einer Bäckerei in Tiergarten angezündet. Ein Passant bemerkte gegen 3.40 Uhr vier brennende Rollcontainer und alarmierte die Polizei und Feuerwehr in die Turmstraße. Die Feuerwehr löschte den Brand. Es wurden ein Schaufenster und eine Mülltonne beschädigt. Personen wurden nicht verletzt.

+++ Zwei Sprayer erwischt +++

Zwei Graffiti-Sprüher sind am späten Montagnachmittag festgenommen worden. Sie wollten die Schallschutzwand an der Bahnstrecke zwischen Bornholmer Straße und Pankow besprühen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft erfolgte anschließend die Durchsuchung der Wohnung des bereits wegen gleicher Delikte polizeibekannten Sprühers. Es wurden weitere Beweismittel sichergestellt. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ein.

+++ Jugendliche Schlägergruppen randalieren in Steglitz +++

Zwei Jugendgruppen haben laut Zeugenaussagen am Dienstagabend an der Kreuzung Berlinickestraße/Albrechtstraße/Robert-Lück-Straße in Steglitz aufeinander eingeschlagen. Es sollen zwischen 50 und 100 Personen gewesen sein, schwarz gekleidet und teilweise mit Baseballschlägern bewaffnet. Vor Eintreffen der Polizei zerschlug sich die Versammlung. Fünf Jugendliche im Alter von 15, 16 und 17 Jahren sowie ein 25-Jähriger wurden von den Einsatzkräften als Tatverdächtige überprüft, einer davon mit einer leichten Kopfverletzung. Die Hintergründe sind derzeit noch unklar. Die Polizei leitete ein Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs ein.

+++ Mitarbeiter des Ordnungsamts angegriffen +++

Zwei Mitarbeiter des Ordnungsamts sind in Marzahn angegriffen und verletzt worden. Eine 51-jährige Mitarbeiterin des Ordnungsamts bemerkte am Dienstagnachmittag im Springpfuhlpark eine Hundehalterin, deren Boxerhündin nicht angeleint war und frei herumlief. Sie habe die Personalien der 40-Jährigen aufnehmen wollen, dabei sei es zum Streit gekommen, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Die Hundehalterin, deren 19-jährige Tochter und ihr ein Jahr älterer Begleiter hätten im Verlauf des Streits die Mitarbeiterin des Ordnungsamts angegriffen, hieß es. Die Frau sei getreten und geschlagen worden, ebenso ihr gleichaltriger Kollege, der ihr zu Hilfe geeilt sei. Noch vor Eintreffen der Polizei ergriff der 20-Jährige die Flucht. Die beiden Angreiferinnen wurden kurzzeitig festgenommen. Gegen alle werde nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt, teilte die Polizei mit. Die Verletzte kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Ihr Kollege wurde leicht verletzt, musste jedoch nicht behandelt werden.

+++ Auto wendet auf Straße - Motorradfahrer schwer verletzt +++

Ein 71 Jahre alter Mann hat in Wannsee beim Wenden mit seinem Wagen einen Motorradfahrer erfasst und schwer verletzt. Der Autofahrer soll trotz durchgezogener Linie auf der Königstraße gewendet haben und übersah dabei das Motorrad, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch sagte. Der 54 Jahre alte Motorradfahrer erlitt bei dem Unfall am späten Dienstagnachmittag mehrere Knochenbrüche und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Wegen der Unfallaufnahme war die Königstraße zwischen dem Kronprinzessinenweg und der Straße Am Großen Wannsee in Richtung Stadtgrenze für knapp vier Stunden gesperrt.

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